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    <title>Kein Spaß : Rubrik:Technik</title>
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    <description></description>
    <dc:publisher>bellerophon</dc:publisher>
    <dc:creator>bellerophon</dc:creator>
    <dc:date>2009-10-30T11:29:42Z</dc:date>
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    <title>Kein Spaß</title>
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  <item rdf:about="http://keinspass.twoday.net/stories/6016106/">
    <title>Spotify Invite</title>
    <link>http://keinspass.twoday.net/stories/6016106/</link>
    <description>&lt;i&gt;(Aus geographischen Gründen diesmal ausnahmsweise auf Englisch)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I happen to have an unused invite for the music streaming service &lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/Spotify&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Spotify&lt;/a&gt;. If anybody wants to get invited just drop me a line in the blog comments. I think it is safest if you use either a dedicated web registration address or a &lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/Disposable_e-mail_address&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;disposable&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://email.about.com/od/disposableemailservices/tp/disposable.htm&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;e-mail address&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
No catch here, I simply don&apos;t know who else to give the Invite to, since I am the last person in Sweden that started using the service.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Please observe that Spotify will only work in the following countries:
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Sweden&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Finland&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Norway&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;United Kingdom&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;France&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Spain&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Country having network access to a reasonably fast &lt;a href=&quot;http://www.publicproxyservers.com/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Proxy server&lt;/a&gt; or VPN endpoint in any of the above
&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;

There are official clients for Windows and MacOS, but I am also using it on Ubuntu boxes with the Not-Windows-Emulator &lt;a href=&quot;http://www.winehq.org/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Wine&lt;/a&gt; &lt;strike&gt;without&lt;/strike&gt; &lt;a href=&quot;http://getsatisfaction.com/spotify/topics/always_offline_running_on_wine#&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;without much&lt;/a&gt; hassle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I admit that Spotify should have really upset me by probably not being available in Austria in the next few decades or so. &lt;a href=&quot;http://blog.brokep.com/2009/01/28/expected-event/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Geographic rights management&lt;/a&gt; is nearly as nasty as DRM, but less democratic.  But then again, music is cool and freely streaming it supercool. I suppose, hedonism beats ideology here.</description>
    <dc:creator>bellerophon</dc:creator>
    <dc:subject>Technik</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 bellerophon</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-28T21:02:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://keinspass.twoday.net/stories/6014216/">
    <title>Pidgin and jabber.gmx.net...</title>
    <link>http://keinspass.twoday.net/stories/6014216/</link>
    <description>... don&apos;t seem to like each other any more. If you happen to have the same problem, then the same fix that has been discussed under the &lt;a href=&quot;http://bugs.kde.org/181481&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kopete bug report&lt;/a&gt; works here as well:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exchange&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;jabber.gmx.net&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
against&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;xmpp-gmx.gmx.net&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in Account settings -&gt; Advanced -&gt; Connect server&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The reason seems to be a too sloppy implementation of the &lt;a href=&quot;http://xmpp.org/rfcs/rfc3920.html#rfc.section.14.3&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;XMPP RFC&lt;/a&gt; (concerning hostname resolution) in the libpurple implementation.</description>
    <dc:creator>bellerophon</dc:creator>
    <dc:subject>Technik</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 bellerophon</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-27T21:33:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://keinspass.twoday.net/stories/5909035/">
    <title>Liebes sms.at...</title>
    <link>http://keinspass.twoday.net/stories/5909035/</link>
    <description>... ich weiß es sehr zu schätzen, dass du mir deine Dienste, wie zum Beispiel das Verschicken von SMS ins Ausland gratis anbieten willst. Anders fällt es mir schwer zu erklären, warum du unbedingt die Gebühren für das Aufladen der sms.at Card auf meine Handyrechnung setzen willst. Ich habe doch nur Wertkarten, noch dazu anonym gekaufte. Ich habe nicht einmal einen Wohnsitz in Österreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Macht nichts, denke ich mir, teile ich dir das halt mit. Aber deine zutiefst altruistische Natur zwingt dich dazu, mich zu hindern, eine Nachricht an den Kundendienst zu schicken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Ja ist ja schön, aber ich habe KEIN österreichisches Vertragshandy und auch KEINEN österreichischen Wohnsitz. Bevor ihr euch also mit ins Leere laufendem Inkasso rumschlagt und dann entschließt mich zu mahnen, zu verklagen und möglichst aufhängen zu wollen, bucht doch bitte das Guthaben zurück und gebt mir einen Link um es mit Kreditkarte zu befüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke, Thomas&quot; height=&quot;348&quot; alt=&quot;Ja ist ja schön, aber ich habe KEIN österreichisches Vertragshandy und auch KEINEN österreichischen Wohnsitz. Bevor ihr euch also mit ins Leere laufendem Inkasso rumschlagt und dann entschließt mich zu mahnen, zu verklagen und möglichst aufhängen zu wollen, bucht doch bitte das Guthaben zurück und gebt mir einen Link um es mit Kreditkarte zu befüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke, Thomas&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/keinspass/images/sms_at_kundenservice.png&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst füllst du &quot;kundenservice@sms.at&quot; ins Adressfeld ein und dann sagst du mir, die Adresse an die ich meinen Text schicken will, sei ungültig. Das ist aber nett von dir, du willst nicht, dass die vom Kundenservice wissen, dass der Handyvertrag, über den sie gerade mein Guthaben aufgeladen haben doch - potzblitz - gar nicht existiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eieiei, da waren wir aber raffiniert. Und du, wohldesignte und wohlgesinnte sms.at Oberfläche, warst mein Gehilfe.*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Oberfläche hat es sich im Endeffekt anders überlegt und kundenservice@sms.at doch glatt als Empfängeradresse akzeptiert.</description>
    <dc:creator>bellerophon</dc:creator>
    <dc:subject>Technik</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 bellerophon</dc:rights>
    <dc:date>2009-08-28T21:08:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://keinspass.twoday.net/stories/5522707/">
    <title>Schnupfenzeit im Winter</title>
    <link>http://keinspass.twoday.net/stories/5522707/</link>
    <description>Vor geraumer Zeit grub sich &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Conficker&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Conficker&lt;/a&gt; seine Bahnen durch PCs weltweit und blamierte damit zahlreiche Institutionen, wie zum Beispiel die &lt;a href=&quot;http://www.netzwelt.de/news/79475-conficker-bundeswehr-kaempft-gegen-computerwurm.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;deutsche Bundeswehr&lt;/a&gt; oder die &lt;a href=&quot;http://derstandard.at/?url=/?id=1231151587065&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kärntner Landesregierung&lt;/a&gt;. Dass in beiden Institutionen &lt;strike&gt;statt&lt;/strike&gt; neben einer fachlichen Qualifizierung die politische Couleur für die Auswahl eines IT-Administrators maßgeblich sein dürfte, stellt vermutlich einen bösartigen Zufall dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die gleichen Pfadfinderwegchen wie Conficker installiert sich auch die hilfsbereite &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Spyware&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Verkaufsberatung&lt;/a&gt; und weil die fürsorglichen Entwickler natürlich vermeiden wollen, dass ein unachtsamer Nutzer sich am Ende noch ungewollt der Möglichkeit beraubt v1@grA und c1al1s zu kaufen, beinhaltet deren Software in der Regel Schutzmechanismen gegen &lt;strike&gt;Deinstallation&lt;/strike&gt; fahrlässige Entfernung. Wie so etwas funktionierte, erklärt der Ex-Adware Entwickler Matt Knox in einem leicht bemäntelten &lt;a href=&quot;http://philosecurity.org/2009/01/12/interview-with-an-adware-author&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Interview&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch all diese Dinge malen sich gleichermaßen harmlos aus, betrachtet man die Gefahren von Adobe Photoshop, wie in den folgenden Videos auf furchteinflößende Weise zu sehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/qo1d6ttbAq8&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=de&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/qo1d6ttbAq8&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=de&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://alanbecker.deviantart.com/art/Animator-vs-Animation-34244097&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Animator vs. Animation by Alan Becker&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/RTPpbHueNJ4&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=de&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/RTPpbHueNJ4&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=de&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://alanbecker.deviantart.com/art/Animator-vs-Animation-II-50891749&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Animator vs. Animation II by Alan Becker&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>bellerophon</dc:creator>
    <dc:subject>Technik</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 bellerophon</dc:rights>
    <dc:date>2009-02-17T15:10:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://keinspass.twoday.net/stories/5475757/">
    <title>Überraschungsei</title>
    <link>http://keinspass.twoday.net/stories/5475757/</link>
    <description>Was für nette Überraschungen man nicht erleben kann, wenn man im Internet surft. Eigentlich wollte ich ja nur an einer langweiligen Präsentation arbeiten und eine Textbox im Textsatzsystem &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/LaTeX&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;LaTeX&lt;/a&gt; erstellen - und weil ich meine Kompetenz vor langer Zeit an Google outgesourct habe, wollte ich eben diese Suchmaschine konsultieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pic-upload.de/view-1440373/google_eingabe.jpg.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.pic-upload.de/27.01.09/3p74l9.jpg&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;Google Suche LaTeX textbox&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Universität Edinburgh hatte bezüglich LaTeX ja schon mal öfters einen ordentlichen Tipp parat. Aber weil ich auf das injizierte PHP-Skriptlein mit Redirect keine Acht gegeben habe diesmal eher nicht. Sehr um mein Wohlbefinden besorgt, warnt mich die Seite, die nun mit Edinburgh leider gar nicht mehr viel zu tun hat, vor Gemütlichkeitsübertretungen. Und das alles im Windows-Explorer Look, der so gar nicht zu meinem Linux passen mag:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pic-upload.de/view-1440415/live5scan.png.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.pic-upload.de/thumb/27.01.09/w2vka.png&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;Live 5 Scan Phishing Seite&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Glück weiß die Seite, wie ich meine Systemleistung verbessern kann und die ganzen Win32-Viren, die sich auf meinem Linux eingenistet haben sollen, loswerden kann und offeriert mir gleich den entsprechenden Installer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pic-upload.de/view-1440431/live5scan2.png.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.pic-upload.de/27.01.09/t2zvcf.png&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;Live 5 Scan Installer&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch da muss ich mich erst einmal über eine unfassbare Frechheit echauffieren! Zuerst verspricht mir dieser freundliche Dienstleister, all meine Performance- und Virenprobleme auf einen Schlag zu lösen und dann funktioniert sein Programm doch tatsächlich nicht auf meinem Linux.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pic-upload.de/view-1440446/live5scan3.png.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.pic-upload.de/27.01.09/ncsckr.png&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;Wine Ausführung in Linux-Shell&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frustriert kehre ich zur Suchanfrage zurück und klicke erneut auf den Link. Und siehe da - offensichtlich aus dem großen Bedürfnis heraus, mir doch noch einen Service anbieten zu wollen, wird mir gleich die Seite eines weiteren Dienstleisters gezeigt. Scantrononline attestiert meinem Linux auch den Befall mit einem Win32-Wurm. Na wenn gleich zwei unabhängige Seiten das behaupten, muss ja was dran sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pic-upload.de/view-1440465/scantrononline.png.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.pic-upload.de/27.01.09/j1dr4u.png&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;Scantrononline Phishing Seite&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber aufgrund unsäglicher Diskriminierung funktioniert auch die Abhilfe, die mir dieser Dienstleister anbietet, nicht auf meinem System. In enttäuschter Resignation kehre ich zur Suche zurück und klicke noch einmal auf den Überraschungsei-Link. Das System, dem offensichtlich große Empathie gegeben ist, erahnt meine Enttäuschung und präsentiert mir, wie zum Trost, eine Pornoseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pic-upload.de/view-1440508/onlinextube.png.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.pic-upload.de/27.01.09/38g5b9.png&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;OnlineXTube Phishing Seite&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohl um mir und meinem marktanteilsbegrenzten Betriebssystem den letzten Funken an Selbstwertgefühl zu nehmen, funktioniert aber auch der zum Porno-Spechteln benötigte TubeViewer.exe nicht. Da bleibt mir dann wohl doch nur mehr eisernes Arbeiten an meiner Präsentation, anstatt all die Annehmlichkeiten zu genießen, die das Internet dem Windows-User bietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;PS: Das soll jetzt kein Windows-Bashing sein. Eigentlich wollte ich nur humorvoll über das ernste Problem schreiben das entsteht, wenn schädlicher Code über Sicherheitslücken in seriöse Domains injiziert wird und es dadurch dem Nutzer immer schwieriger fällt, seriöse Seiten von kriminellen zu unterscheiden. Ich habe übrigens sowohl das Google-Phishing Team als auch das University of Edinburgh Web-Team von der Lage informiert, bevor ich diesen Artikel gepostet habe.&lt;/small&gt;</description>
    <dc:creator>bellerophon</dc:creator>
    <dc:subject>Technik</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 bellerophon</dc:rights>
    <dc:date>2009-01-27T21:08:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://keinspass.twoday.net/stories/5410885/">
    <title>Das Jahr des Cloud Computing? Teil 3</title>
    <link>http://keinspass.twoday.net/stories/5410885/</link>
    <description>&lt;h4&gt;Wozu der Spaß?&lt;/h4&gt;

Unternehmen wollen den Regenwald nicht retten und Privatpersonen beruhigen ihr Gewissen gern mit einer Spende von 10 &#8364; oder so an Greenpeace vor oder nach Weihnachten. Dass also die ökologischen Gründe den Trend zum Cloud Computing kaum eingeleitet haben werden, ist eine logische Konsequenz unserer menschlichen Natur, die Nachdenken über die Zukunft meist so ungemütlich findet wie die Vorstellung, dass Geld vielleicht doch nicht ganz alleine schuftet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt Grün führt also der Greenback zum Cloud-Computing und Firmen müssen ihre Produkte nicht &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Greenwashing&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;greenwashen&lt;/a&gt; sondern bloß &lt;a href=&quot;http://www.datacenterknowledge.com/archives/2008/11/26/cloudwashing-and-sorting-out-the-confusion/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;cloudwashen&lt;/a&gt;. Warum Cloud-Computing aber durchaus ökonomischen Sinn ergeben kann, erklären diese Videos  (die man &lt;strike&gt;leider nicht&lt;/strike&gt; doch einbetten kann) sehr gut:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/XdBd14rjcs0&amp;hl=de&amp;fs=1&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/XdBd14rjcs0&amp;hl=de&amp;fs=1&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=XdBd14rjcs0&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Cloud Computing in Plain English 1&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/QJncFirhjPg&amp;hl=de&amp;fs=1&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/QJncFirhjPg&amp;hl=de&amp;fs=1&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=QJncFirhjPg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Cloud Computing in Plain English 2&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;


&lt;h4&gt;Effizienz oder Freiheit?&lt;/h4&gt;

Somit entspricht die Infrastruktur-Variante von Cloud Computing eigentlich einer Fokussierung auf die Kernkompetenzen eines Unternehmens und der Auslagerung des Rests. Liebhaber freier Software dürfen darin zwei Konsequenzen sehen: Die gute ist, dass Linux aufgrund des liberalen Lizenzmodells und der starken Verankerung in Virtualisierungstechniken (&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Xen&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Xen&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Linux-VServer&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;VServer&lt;/a&gt;) und im Serverbereich das prädestinierte Betriebssystem für Cloud-Infrastruktur ist. Mehr Cloud-Computing bedeutet mit großer Wahrscheinlichkeit also eine höhere Verbreitung von Linux. Die zweite Konsequenz, ich will sie euphemistisch &quot;die andere&quot; nennen, ist dass damit Adam Smiths Konzept von der Arbeitsteilung auch die Web-Welt erfasst hat. Und der sinistre Zwillingsbruder des Arbeitsteilungskindes Effizienz ist leider auch Abhängigkeit. Nicht umsonst sieht OSS-Aktivist Richard Stallman &lt;a href=&quot;http://www.guardian.co.uk/technology/2008/sep/29/cloud.computing.richard.stallman&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Cloud-Computing eher als Giftwolke.&lt;/a&gt;

&lt;h4&gt;Taxirechnungen&lt;/h4&gt;

Da Cloud-Computing derzeit am Zenit des Hype-Horizonts steht, erfordert es viel Zähigkeit um negative Aussagen dazu zu ergoogeln. Auch die &lt;strike&gt;Kristallkugelschauer&lt;/strike&gt; Marktforschungsunternehmen &lt;a href=&quot;http://www.eweek.com/c/a/Enterprise-Applications/Forresters-Advice-to-CFOs-Embrace-Cloud-Computing-to-Cut-Costs/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;überschlagen sich in Jubelmeldungen&lt;/a&gt; über die Kosteneffizienz der tollen neuen Wolke 7. Cloud Computing ist sicher großartig für Startups, die sich anfänglich keine Server-Infrastruktur leisten können und schnell skalierbare Ressourcen verfügbar machen wollen - allerdings ist auch eine Fahrt mit dem Taxi billiger als einen Neuwagen zu kaufen, wenn man es nur ein paar Mal macht. Es hat aber wohl einen Grund, dass nur Donald Trump und Taxifahrer selbst das ganze Leben lang mit dem Taxi fahren.

&lt;h4&gt;Aussicht&lt;/h4&gt;

Das Mieten von Cloud Infrastrukturen ist zwar &lt;a href=&quot;http://aws.amazon.com/ec2/#pricing&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;recht&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://www.mosso.com/pricingfiles.jsp&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;günstig&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://gogrid.com/pricing/index.php?template=rhel&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;bepreist&lt;/a&gt;, aber erst wenn Nutzer die rosa Hype-Brille nur mehr für den nächsten Trend aufsetzen und Cloud Computing realistischer sehen, kann man die tatsächliche Kosteneffizienz abschätzen. Da wird dann auch klar werden, dass die &quot;gratis&quot; angebotenen Online-Software-Services doch &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/No-Free-Lunch-Theoreme&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;kein Free Lunch&lt;/a&gt; waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis dahin wird man den Begriffsschwamm &quot;Cloud-Computing&quot; auch zu einer klaren Definition zusammenpressen müssen, weil damit ja derzeit so ziemlich alles vom Hosting-Dienst über Online-Speicher bis zur Webmail-Oberfläche bezeichnet wird. Wie in allen Hype-Techniken findet sich auch in der Wolke reichlich Zukunftspotential, wenn schon nicht jener Erlöser, den die &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Positivismus&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Vulgärpositivisten&lt;/a&gt; darauf projizieren.</description>
    <dc:creator>bellerophon</dc:creator>
    <dc:subject>Technik</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 bellerophon</dc:rights>
    <dc:date>2008-12-27T20:44:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://keinspass.twoday.net/stories/5409360/">
    <title>Das Jahr des Cloud Computings? Teil 2</title>
    <link>http://keinspass.twoday.net/stories/5409360/</link>
    <description>&lt;h4&gt;Datenkraken&lt;/h4&gt;

Es gibt kaum eine Ware, die in ihrem Verkaufswert von Verkäufern und Käufern so unterschiedlich eingeschätzt wird, wie personenbezogene Daten. Da erzählt einem der unsympathische Nachbar W., wie dumm man sei, dass man keine Kundenkarte habe, denn damit könne man ja 3% des Preises bei ausgewählten Artikeln ab einem Kaufswert von 50 &#8364; sparen. Fuchtelt mit seiner kundenkartenüberladenen Geldbörse und freut sich wie ein Kind über die 3 &#8364;, die er sich beim Kauf dieser unsäglich hässlichen 100 &#8364; Schreibtischlampe gespart hat. Noch mehr freuen dürfte sich allerdings der Händler: Erstens hätte sich W. sonst wohl eine billigere Lampe gekauft und zweitens sind seine Daten viel mehr wert, als das bisschen Rabatt den Händler kostet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beim Cloud Computing bereitgestellten Anwendungen sind meist frei im Sinne von Freibier - aber nicht frei von Werbung und Datensammelfreude. Irgendeine Form von Entgeltlichkeit muss man auch unserer Freibiergeneration zuteil werden lassen oder so lange die Fratze der Freundlichkeit mit ihren monetären Verlusten tragen, bis der Nutzer in wohlwollende Abhängigkeit von gewohnten Diensten geführt ist. 

&lt;h4&gt;Infrastruktur&lt;/h4&gt;

Anders sieht es aus bei Infrastrukturlösungen wie &lt;a href=&quot;http://aws.amazon.com/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Amazons revolutionären Webservices&lt;/a&gt;, z.B. der &lt;a href=&quot;http://aws.amazon.com/ec2/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Elastic Compute Cloud&lt;/a&gt; oder der Speicherlösung &lt;a href=&quot;http://aws.amazon.com/s3/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Amazon S3&lt;/a&gt;. Hier bietet man dem Kunden entgeltliche Rechen- und Speicherdienste, die am ehesten klassischem &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Grid_Computing&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Grid Computing&lt;/a&gt; nahe kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amazon erhält echtes Geld für Speicher, Rechenzeit und Netzwerkvolumen und muss deshalb nichts mehr an Werbung und Datensammlung verdienen. Irgendwie muss Amazon aber die Schwarzfahrer vom Bus werfen, das heißt, eine &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Zugriffskontrolle&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Zugriffskontrolle&lt;/a&gt; (mit &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Authentifizierung&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Authentifizierung&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Autorisierung&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Autorisierung&lt;/a&gt;) durchführen. Außerdem sollten die Nutzer nicht gerade die Busfenster mit Graffiti besprühen und unter den Sitz kotzen, deswegen ist eine Methode zur &lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/Non-repudiation&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Non-repudiation&lt;/a&gt; und Verantwortung der Nutzer unerlässlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geht nicht ohne dass Amazon die Nutzer identifiziert und lustvoll im privaten Schweinkram deren Anwendungspakete wühlen darf? Oder anders: Wird man nach einem Ausweis gefragt, wenn man ein Busticket kauft?

&lt;h4&gt;Teile und herrsche&lt;/h4&gt;

Die Lösung läge darin, dass man Authentifizierung und Autorisierung trennt. In einer Realwelt-Analogie ist das so, wenn zur Bank geht und Geld behebt. Die Bank kennt die Identität und den dazugehörigen Kontostand und händigt das Geld aus. Bei den verschiedenen Serviceanbietern kann man dann mit dem Geld anonym bezahlen, weil man die Scheine der Person nachher nicht mehr zuordnen kann. Ein ähnliches, ziemlich kompliziertes Schema hat &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/David_Chaum&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;David Chaum&lt;/a&gt; für anonymes digitales Bezahlen &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/ECash&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;erfunden&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Digitales Cash Schema von David Chaum&quot; height=&quot;257&quot; alt=&quot;Digitales Cash Schema von David Chaum&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/keinspass/images/Chaum_cash.png&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich sind solche Ansätze zu kompliziert und ein einfaches Login über SSL mit &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/X.509&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;X509 Zertifikaten&lt;/a&gt; besser akzeptiert - wie in der Realität, wo die Kreditkarte einfacher zu handhaben ist, als das Bargeld. Technisch wäre es zwar unter recht hohem Aufwand möglich, Nutzeranonymität bereitzustellen, aber die Nachfrage danach ist nicht groß genug, um die Umsetzung zu rechtfertigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings: Die Anwendungen im Compute Cloud oder die gespeicherten Sachen auf Amazon S3 haben irgendein nutzerdefiniertes Format und man müsste schon gezielt wissen, wonach man sucht um auf Ergebnisse zu stoßen. Das erfordert menschlichen Eingriff, das ist teuer und das bedeutet normalerweise, dass es nicht gemacht wird. Sollte allerdings eine Skandalnudel wie Paris Hilton oder Sarah Palin Daten auf S3 speichern, würde ich mich als Amazon Sicherheitschef nicht bedingungslos auf die Loyalität der Mitarbeiterschaft stützen. Man sollte misstrauisch werden, wenn Personen dann anbieten, das Wochenende durchzuarbeiten. 

&lt;h4&gt;Don&apos;t be &lt;strike&gt;evil&lt;/strike&gt; unprofitable&lt;/h4&gt;

Bei Online-Anwendungen wie sie Google en masse anbietet, zieht man sich freiwillig vor den jeweiligen Unternehmen aus. Die ausgelagerten Daten haben ein vom Serviceanbieter definiertes Format, was auch Heuhaufen-Stecknadeln an privaten Peinlichkeiten gut sichtbar werden lässt. Bei Infrastruktur-Lösungen sind die Formate recht frei, man konsumiert Ressourcen für die Ausführung von Programmen oder den Transfer oder die Speicherung von Daten. Genügend Energie kann aber auch hier &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/1_Night_in_Paris&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;eine Nacht in Paris&lt;/a&gt; oder ein Konto in Liechtenstein offen legen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein paar Skandale dieser Art werden in Zukunft neben &lt;strike&gt;Spaß und Unterhaltung&lt;/strike&gt; medialer Aufregung hoffentlich auch für eine Verbesserung des Datenschutzes und der Anonymisierung im Cloud Computing sorgen.</description>
    <dc:creator>bellerophon</dc:creator>
    <dc:subject>Technik</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 bellerophon</dc:rights>
    <dc:date>2008-12-26T19:23:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://keinspass.twoday.net/stories/5406959/">
    <title>Das Jahr des Cloud Computings? Teil 1</title>
    <link>http://keinspass.twoday.net/stories/5406959/</link>
    <description>&lt;h4&gt;Cloud Computing&lt;/h4&gt;

Mit den Namen ist es so eine Sache, &quot;Nomen est omen&quot; sagen die einen, mit &quot;Namen sind nur Schall und Rauch&quot; hingegen weiß der zynische Goethe-Kenner seine Bildung und sein Missfallen gegenüber den Bezeichnern gleichsam auszudrücken. Betrachtet man die intrasparente Woge wohlklingender Wortschöpfungen aus dem Marketingbereich neigt man eher zu zweiter Ansicht. Das gilt auch und vor allem für den IT-Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Business-Umfeld reden alle immerwährend von &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Serviceorientierte_Architektur&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Service Oriented Architectures&lt;/a&gt;, allerdings sollte man hier den Gesprächspartner besser nicht durch gezieltes Nachfragen über den Rand der Verlegenheit drängen. Dann gibt es noch &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/SaaS&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Software as a service&lt;/a&gt;, und, das Haupt neigt sich schon zu demütiger Ehrfurcht, das neue &lt;strike&gt;Perpetuum Mobile&lt;/strike&gt; Lieblingsprojekt der IT-Branche, &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Cloud_Computing&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Cloud Computing&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cloud Computing steht derzeit wohl nahe am globalen Maximum des hysterischen Hypehorizonts. Es ist völlig klar, dass Cloud Computing alle Probleme die wo es nur gibt, auf einen Schlag lösen wird.

&lt;h4&gt;Thin Clients&lt;/h4&gt;

Prinzipiell soll das so funktionieren: Wie Menschen, denen die Kundenbetreuung den letzten Tropfen geistiger Gesundheit genommen hat zu berichten wissen, gibt es einen nicht zu vernachlässigenden Teil der Bevölkerung, der z.B. nicht zwischen Windows und Word unterscheiden kann und seinen PC mit den Worten &quot;Er ist schwarz&quot; beschreibt. In der projizierten Idealvorstellung des Cloud Computing kaufen sich solche Personen in Zukunft nur mehr einen billigen &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Thin_Client&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Thin Client&lt;/a&gt;, also z.B. einen &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Nettop#Nettop&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Nettop&lt;/a&gt;, der gerade so ausreicht um einen Webbrowser drauf auszuführen. Mit diesem Webbrowser surft das wandelnde &lt;a href=&quot;http://bunkerb.blogspot.com/2008/01/layer-8-problem.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Layer 8 Problem&lt;/a&gt; dann auf die Seiten von Google oder Amazon und nutzt dort - je nach Geschäftsmodell - werbefinanzierte Webdienste oder bezahlt für Rechenzeit auf potenten Servern (z.B. bei &lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/Amazon_Elastic_Compute_Cloud&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Amazons Elastic Compute Cloud&lt;/a&gt;). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich zu dem, was er heute schon im Web macht, soll der Anwender künftig auch seine Bilder und Videos im Web bearbeiten, webbasierte MP3-Player nutzen (wie z.B. den &lt;a href=&quot;http://developer.yahoo.com/mediaplayer/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Yahoo Web Player&lt;/a&gt;), selbst geschriebene Programme auf bereitgestellter Infrastruktur ausführen usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So hat man auch gleich eine Verwendung für die sonst recht nutzlos umherliegenden Nettops und Netbooks, die jetzt bei allen möglichen Mobilfunkprovidern verschleudert werden.

&lt;h4&gt;Green IT&lt;/h4&gt;

Diese Begrifflichkeit stammt auch aus dem &lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/Buzzword_bingo&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Buzzword-Bingo&lt;/a&gt; und sollte dem unreflektierenden Rezipienten das Gefühl geben, dass abgeholzte Regenwälder durch die ach so ökologisch rechnenden Serverfarmen wieder wachsen und ausgestorbene Walarten wieder in die Meere zurückgezaubert werden. Durch den niedrigeren Stromverbrauch der Nettops und Netbooks beim Kunden und die Ausführung der rechenintensiven Programme auf gut ausgelasteten und sparsamen Servern mit &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Virtualisierung_(Informatik)&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Virtualisierungstechnik&lt;/a&gt; soll das unter anderem erreicht werden.

&lt;h4&gt;Die Realität&lt;/h4&gt;

Netbooks mögen ja niedlich sein und &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Intel_Atom&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Intels Atom&lt;/a&gt; tatsächlich stromsparend, aber die Geräte dürften mit ihren leicht knarzenden, mit Kostendruck im Nacken verarbeiteten Plastikgehäusen und &lt;strike&gt;lächerlichen&lt;/strike&gt; minimalistischen Herstellergarantien, eher von kurzer Lebensdauer sein. Man muss sich fragen, ob sie den Energieaufwand in Produktion und Lieferung mit ihrer lebenskurzen Sparsamkeit je wieder hereinholen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und serverseitig? Ist die &lt;a href=&quot;http://www.silicon.de/software/it-services/0,39039005,39160643,00/geiz+ist+im+rechenzentrum+geiler+als+oekologie.htm&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Dollarnote wohl doch grüner als der Regenwald&lt;/a&gt;. Vielleicht kann man mit Virtualisierung, Konsolidierung und den guten alten Mainframes die Auslastung verbessern und somit Energie sparen. Aber gleichzeitig steigt die Nutzung von Internet und Computertechniken weltweit weiter und weiter. Und Anbieter setzen ja auch gerne auf &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Serverfarm&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Serverfarmen&lt;/a&gt; mit billigen Standardkomponenten, wie Google es vorgemacht hat. Das ist vermutlich so energieeffizient wie zum Lasttransport eine Flotte von 50 VW Polos statt eines LKWs einzusetzen, aber schön billig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es darf also bezweifelt werden, ob Cloud Computing wirklich die ökologische Universallösung zur Rettung der Regenwälder, Wale, Gletscher und Säbelzahntiger dieses Planeten ist.</description>
    <dc:creator>bellerophon</dc:creator>
    <dc:subject>Technik</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 bellerophon</dc:rights>
    <dc:date>2008-12-24T14:57:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://keinspass.twoday.net/stories/5372703/">
    <title>Einen schönen Wochenbeginn (liebe Europäer)</title>
    <link>http://keinspass.twoday.net/stories/5372703/</link>
    <description>Heute warf mich eine &lt;strike&gt;grausame&lt;/strike&gt; unglaubliche Tatsache rüde aus der Tagträumerei: die Amerikaner scheinen den Begriff Wochenende nicht sehr wörtlich zu nehmen und beginnen die Woche doch &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Woche&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;tatsächlich mit dem Sonntag.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das obwohl es mit ISO 8601 einen internationalen Standard gäbe, der genau die gewohnte Wochentagsreihenfolge vorschreiben würde. Aber die USA verhalten sich ja bekanntermaßen zu Standards wie Apple zu Preis-Leistungs-Verhältnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man möchte zwar meinen, das würde einen als Europäer nicht betreffen. Doch, wenn man so wie ich die Programmiersprache &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Java_(Programmiersprache)&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Java&lt;/a&gt; verwendet um unter anderem die automatisch geloggte Zeit in XML-Dateien auszuwerten, dann kann sich ein solch einfaches Konstrukt schon als recht trügerisch erweisen:

&lt;blockquote&gt;		
TimeZone tz = TimeZone.getTimeZone(&quot;Europe/Berlin&quot;);		&lt;br /&gt;
Calendar cal = new GregorianCalendar(tz);		&lt;br /&gt;
Date date = new Date(timeInMs);		&lt;br /&gt;
cal.setTime(date);		&lt;br /&gt;
int day = cal.get(Calendar.DAY_OF_WEEK);		&lt;br /&gt;
return day;
&lt;/blockquote&gt;

Die Tage sind zwar von 1-7 nummeriert, nur dass 1 eben Sonntag und 7 Samstag ist. Selbst wenn man mit 

&lt;blockquote&gt;
cal.setFirstDayOfWeek(Calendar.MONDAY);
&lt;/blockquote&gt;

dem Kalender den ersten Wochentag mit gebotener Brutalität einimpft, beharrt er trotzdem auf seiner &lt;strike&gt;puritanischen&lt;/strike&gt; christlich-jüdisch-traditionellen Nummerierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schade. Alle meine Wochentagsstatistiken sind jetzt falsch und eventuell sonst entstandene Langeweile wird durch die notwendige Neuerstellung im Keim erstickt werden. Aber &lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/Ariane_5_Flight_501&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;es gibt Schlimmeres&lt;/a&gt;. &lt;a href=&quot;http://www.astronews.com/news/artikel/1999/10/9910-001.shtml&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Viel Schlimmeres.&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>bellerophon</dc:creator>
    <dc:subject>Technik</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 bellerophon</dc:rights>
    <dc:date>2008-12-07T22:01:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://keinspass.twoday.net/stories/5370140/">
    <title>Der Stand des Lächelns</title>
    <link>http://keinspass.twoday.net/stories/5370140/</link>
    <description>Neulich mit A. und T. (beides Architektinnen) beim Bellini (ja ich weiß, aber man passt sich ja an) im Testarossa im Gespräch über Instant Messenger:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Ich: Ich versteh nicht, wenn ihr ICQ und MSN Kontakte habt, nehmt doch einen Multimessenger wie &lt;/i&gt;&lt;a href=&quot;http://pidgin.im/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Pidgin&lt;/a&gt;&lt;i&gt;, dann braucht ihr nur ein Programm laufen zu lassen um mit euren Kontakten zu chatten.&lt;br /&gt;
A.: Nein, zwei Programme sind gut, da hat man immer unterschiedliche Smilies.&lt;br /&gt;
T.: Und die Smilies im MSN-Messenger sind obendrein soooo niedlich.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soviel zur unterschiedlichen Wahrnehmung zwischen männlichen Informatikern und weiblichen Architektinnen, wobei ich mich kaum entscheiden kann, ob Geschlecht oder Berufsfeld hier der größere Einflussfaktor ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf alle Fälle belegt es wieder einmal, warum mehr Frauen Informatik studieren sollten, um dem Feld einen Zugang zu dieser Denkweise zu verschaffen. Bei den meisten Informatikern spielt Ästhetik in der Balance zur Funktionalität nämlich eine eher nachgeordnete Rolle, was Technik im Erschaffen und folglich auch im Gebrauch zu einer stärkeren Männerdomäne macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber können Nerds sich wirklich nicht an grafisch nicht schmerzhafter Ästhetik versuchen? Entscheidet anhand der Smiley-Tabelle selbst (Pidgin und &lt;a href=&quot;http://psi-im.org/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Psi&lt;/a&gt; sind Open-Source Messenger):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://img3.imagebanana.com/&quot;&gt;&lt;img style=&quot;border:0px;&quot; alt=&quot;ImageBanana - smileytable.png&quot; src=&quot;http://img3.imagebanana.com/img/1migd0ng/smileytable.png&quot; /&gt;&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>bellerophon</dc:creator>
    <dc:subject>Technik</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 bellerophon</dc:rights>
    <dc:date>2008-12-06T14:08:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://keinspass.twoday.net/stories/5343162/">
    <title>Medienkontrast</title>
    <link>http://keinspass.twoday.net/stories/5343162/</link>
    <description>Die Berichterstattung über sogenannte Raubkopierer in unseren Medien &lt;a href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/451388/071/2640628/Das-durchleuchtete-Publikum.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;ist&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://www.wiwo.de/technik/wir-sind-oft-machtlos-374002/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;hinlänglich&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://www.ksta.de/html/artikel/1226655100754.shtml&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;bekannt&lt;/a&gt;; Raubkopierer sind asoziale Kriminelle, die arme, hart arbeitende ehrliche &lt;strike&gt;Studiobosse&lt;/strike&gt; Künstler um ihren sauer verdienten Lohn bringen. Vor allem der &lt;a href=&quot;http://www.ksta.de/index.shtml&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kölner Stadtanzeiger&lt;/a&gt; und die &lt;a href=&quot;http://www.sueddeutsche.de&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Süddeutsche Zeitung&lt;/a&gt;, sonst eigentlich ein Qualitätsblatt, betreiben in letzter Zeit massiv Lobbyarbeit für die Filmindustrie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Beispiel tönt die Süddeutsche Zeitung lautstark:

&lt;blockquote&gt;
Dabei ist schon das Herunterladen von &quot;rechtswidrig hergestellten Vorlagen&quot; verboten.*
&lt;/blockquote&gt;

Doch nun der Kontrast. Der &lt;a href=&quot;http://www.beobachter.ch/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Schweizer Beobachter&lt;/a&gt; schreibt unter dem sensationstriefenden Titel &lt;a href=&quot;http://www.beobachter.ch/artikel.asp?AssetID=13214&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Zugreifen! Alles Gratis!&lt;/a&gt; doch tatsächlich folgendes:

&lt;blockquote&gt;
Die Streamingtechnik, bei der die Dateien nicht komplett transferiert, sondern gleich abgespielt werden, beschert auch Film- und Kinofreunden ein immer grösseres Gratisangebot. Im deutschsprachigen Raum besonders beliebt ist das Portal kino.to, das die Streams von verschiedenen Servern zentral verlinkt. Die Filme, darunter auch aktuelle Blockbuster und viele Serien, laufen direkt im Webbrowser ab, sofern die notwendigen Plugins wie etwa Adobes Flashplayer installiert sind. Mit einem Streamcatcher können die Filme dauerhaft auf Festplatte gebannt werden.
&lt;/blockquote&gt;

Linkes Kampfblatt? Nein, &lt;a href=&quot;http://www.beobachter.ch/impressum.asp?session=A098769D-C772-4228-A288-2728D22807DC&amp;category_id=125&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Axel Springer Verlag.&lt;/a&gt; Unglaublich!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;*Dass das eine Halbwahrheit im Stil von &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Fear,_Uncertainty_and_Doubt&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;FUD&lt;/a&gt; ist, erkennt man, wenn man sich die entsprechende Rechtslage in &lt;a href=&quot;http://www.irights.info/index.php?id=278&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Deutschland&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=4673&amp;Alias=dossiers&amp;cob=289995&amp;currentpage=0&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Österreich&lt;/a&gt; genauer ansieht.&lt;/small&gt;</description>
    <dc:creator>bellerophon</dc:creator>
    <dc:subject>Technik</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 bellerophon</dc:rights>
    <dc:date>2008-11-24T19:14:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://keinspass.twoday.net/stories/5304137/">
    <title>Ofrauofrau</title>
    <link>http://keinspass.twoday.net/stories/5304137/</link>
    <description>Gestern versuchte ich auf der Karrieremesse, Schülern und Schülerinnen die Vor- und Nachteile des Informatikstudiums zu erklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine Reihe an Gründen, Informatik zu studieren, wie ein tolles Betreuungsverhältnis, &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/jobs/Wie-viele-Informatiker-braucht-die-Wirtschaft--/artikel/107945&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;recht gute Jobaussichten&lt;/a&gt; oder die Möglichkeit in der Forschung weiterzuarbeiten, aufgrund von zahlreichen national und EU-geförderten Projekten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großteils durch gesellschaftlich geschaffene Rollenbildern und altmodische Sozialisierung glauben immer noch viele Frauen, ein technisches Studium wäre eine reine Männerdomäne. Dabei erstreben die Universitäten unbedingt einen höheren Frauenanteil: U.a. in Bremen gibt es ein &lt;a href=&quot;http://www.abendblatt.de/daten/2004/08/02/324416.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;reines Frauen-Informatikstudium&lt;/a&gt;, Universitäten wie die &lt;a href=&quot;http://women.cs.cmu.edu/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Carnegie-Mellon Universität&lt;/a&gt; haben ihr Studium extra so ausgelegt, dass ein höherer Frauenanteil erreichbar ist. In Österreich gibt es das &lt;a href=&quot;http://www.bmukk.gv.at/fit&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Frauen in die Technik&lt;/a&gt; Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum? Erstens sind technische Berufe gesellschaftlich höher angesehen, bringen bessere Verdienste und Jobmöglichkeiten. Zweitens werden traditionell männlich dominierte Domänen durch einen höheren Frauenanteil bereichert. Sowohl durch die verschiedenen Herangehensweisen und Perspektiven als auch aufgrund von sozialen Komponenten kann man von größerer Pluralität für ein Fachgebiet überwiegend positive Auswirkungen erwarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum schreibe ich das? Wegen folgendem Dialog mit einer Schülerin:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;b&gt;Ich:&lt;/b&gt; Wir haben viel zu wenig Frauen, die Informatik studieren. Deswegen wäre es wichtig, wenn mehr Frauen das Studium beginnen würden.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;b&gt;Schülerin:&lt;/b&gt; Wieso? Es reicht doch, wenn die Männer das machen.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der sexistischen Sozialisierung scheint es schlimmer bestellt zu sein, als angenommen.</description>
    <dc:creator>bellerophon</dc:creator>
    <dc:subject>Technik</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 bellerophon</dc:rights>
    <dc:date>2008-11-06T12:36:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://keinspass.twoday.net/stories/5283746/">
    <title>Kreuzzug</title>
    <link>http://keinspass.twoday.net/stories/5283746/</link>
    <description>Wie ich soeben auf &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/Windows-Software-unter-Linux-und-Mac-OS-X-CodeWeavers-verschenkt-Crossover--/meldung/118024&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;heise&lt;/a&gt; gelesen habe:&lt;br /&gt;
Codeweavers &lt;a href=&quot;http://lameduck.codeweavers.com/free&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;verschenkt&lt;/a&gt; Crossover, die kommerzielle Windows-Laufzeitumgebung für Linux und MacOS. &lt;b&gt;Die Aktion läuft bis morgen um 6:00.&lt;/b&gt; (nicht wie im heise-Artikel geschrieben, bis heute um 17:00).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit ist es möglich, viel genutzte Windows-Programme wie z.B. MS-Office, Photoshop und Outlook und beliebte Spiele, wie Half-Life 2 unter Linux bzw. MacOS auszuführen. Technisch basiert das Projekt auf der freien Windows-Laufzeitumgebung &lt;a href=&quot;http://winehq.org/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Wine&lt;/a&gt; (Wine is not an emulator), deren Weiterentwicklung Codeweavers maßgeblich fördert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für jede, die MacOS oder Linux einsetzt, ist das eine sehr attratives Gelegenheit, kostet Crossover Pro doch normalerweise 70$ (siehe &lt;a href=&quot;http://209.85.135.104/search?q=cache:y22VRjiKQdgJ:www.codeweavers.com/products/cxoffice/+Crossover+Linux+price&amp;hl=de&amp;ct=clnk&amp;cd=1&amp;gl=at&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;gecachte Google-Seite&lt;/a&gt;, Hauptseite wegen hohem Andrang derzeit offline).</description>
    <dc:creator>bellerophon</dc:creator>
    <dc:subject>Technik</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 bellerophon</dc:rights>
    <dc:date>2008-10-28T10:42:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://keinspass.twoday.net/stories/5165252/">
    <title>Weltuntergang am 10. September?</title>
    <link>http://keinspass.twoday.net/stories/5165252/</link>
    <description>Ich kann es kaum erwarten bis der &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Large_Hadron_Collider&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Large Hadron Collider&lt;/a&gt; läuft, &lt;a href=&quot;http://www.nytimes.com/2008/04/15/science/15risk.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;die Welt nicht untergegangen ist&lt;/a&gt; und endlich mehr über dieses mysteriöse &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Higgs_Boson&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Higgs-Boson&lt;/a&gt; bekannt wird. Und mich würde interessieren ob diese &lt;strike&gt;elende&lt;/strike&gt; komplexe &lt;a href=&quot;http://glite.web.cern.ch/glite/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;gLite-Middleware&lt;/a&gt; mit der mich eine gewisse Hassliebe aufgrund meiner intensiveren fachlichen Beschäftigung mit ihren Internas verbindet, bei dem ganzen Experiment mitspielt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der LHC nämlich mehr Daten als ein Rechner speichern kann schneller erzeugt als er sie verarbeiten könnte, müssen diese auf einem geographisch verteilten Rechnerverbund (alias &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Grid-Computing&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Grid&lt;/a&gt;) gespeichert werden. Und ob dieses Datagrid die Petabytes von im LHC anfallenden Informationen mit seinen lose gekoppelten, getrennt entwickelten (und das ist das schlimmste: teilweise auf &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Webservice&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Webservices basierenden&lt;/a&gt;) Komponenten dann auch ordentlich verarbeitet, ist wohl genauso fraglich, wie ob es das Higgs-Boson denn nun gibt oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will man eine größere Datei abspeichern, braucht man &lt;a href=&quot;http://hep.nbi.dk/atlas/copyfromcastor.php?section=Projects&amp;lang=en&amp;version=&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Castor als Low-Level API&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://sdm.lbl.gov/srm-wg/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;SRM zur Speicherplatzreservierung&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://wiki.egee-see.org/index.php/SEE-GRID_File_Management_Java_API&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;LFC&lt;/a&gt; zur Registrierung einer damit verbundenen UID und/oder eines logischen Bezeichners und &lt;a href=&quot;http://dev.globus.org/wiki/GridFTP&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;GridFTP&lt;/a&gt; zur tatsächlichen Übertragung. Ach ja, und einen gültigen &lt;a href=&quot;http://wiki.egee-see.org/index.php/SG_Generating_VOMS_Proxy_Using_Java_API&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;VOMS-Proxy&lt;/a&gt;, damit man sich gegenüber dem Storage-Server authentifizieren kann. Damit hätte man allerdings erst die Datei im Datagrid indiziert abgespeichert, aber sie noch nicht im Rahmen eines Jobs verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich stammt die Komponenten keineswegs aus einer Hand. Castor wurde am CERN selbst entwickelt, SRM stammt von einer Reihe von Institutionen (u.a. CERN, Fermilab, LBNL und das italienische Nuklearforschungsinstitut), LFC kommt wiederum vom CERN selbst und GridFTP entstand im Rahmen von Globus und ist damit mehr oder weniger direkt auf das Argonne National Laboratory in Chicago zurückzuführen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dazugehörigen Kommandozeilenwerkzeuge laufen ausschließlich unter &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Scientific_Linux&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Scientific Linux&lt;/a&gt;, was für Nutzer anderer Betriebssysteme bedeutet: APIs verwenden oder hoffen, dass jemand anders das Higgs-Boson findet. Wäre schön und gut, wären die APIs denn auch schön einheitlich. SRM ist ein Webservice und bietet somit eine &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/SOAP&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;SOAP&lt;/a&gt;-Schnittstelle, GridFTP ist über eine &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Java_(Programmiersprache)&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Java&lt;/a&gt;-API und eine &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Python_(Programmiersprache)&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Python&lt;/a&gt;-API ansprechbar, während LFC nur eine C-Bibliothek als offizielle Interaktionsmöglichkeit vorzuweisen hat. Intern verwendet der LFC ein proprietäres, binäres RPC-Protokoll (!). Immerhin ist die C-Bibliothek auch im Quellcode vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kann man, wenn man viel Zeit oder wie ich keine andere Möglichkeit hat, die Kommunikationsschritte des Protokolls auch in einer anderen Programmiersprache &lt;strike&gt;abschreiben&lt;/strike&gt; nachprogrammieren. Angesichts dessen verwundert es eher, dass das Datagrid überhaupt funktioniert, als dass der Start des LHC öfters verschoben werden musste. &quot;So gerade&quot; schafft man es aber schon damit umzugehen, wenn man ein bisschen Ärger nicht scheut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem bin ich immer noch skeptisch, ob ich mir den kolportierten Weltuntergang tatsächlich schon für den 10. September vormerken sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber zum Glück kann man sich die Wartezeit bis dahin noch mit dem kongenialen LHC-Rap vertreiben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/j50ZssEojtM&amp;hl=en&amp;fs=1&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/j50ZssEojtM&amp;hl=en&amp;fs=1&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=j50ZssEojtM&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Youtube-Video als Link&lt;/a&gt;)</description>
    <dc:creator>bellerophon</dc:creator>
    <dc:subject>Technik</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 bellerophon</dc:rights>
    <dc:date>2008-09-02T21:29:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://keinspass.twoday.net/stories/5143442/">
    <title>Blinder Passagier</title>
    <link>http://keinspass.twoday.net/stories/5143442/</link>
    <description>Als Anwender des Linux-Fenstermanagers &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/XFCE&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;XFCE&lt;/a&gt; war ich etwas frustriert, dass ich zur gleichzeitigen Benützung der Instant-Messaging Protokolle ICQ und &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Jabber&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt; Jabber&lt;/a&gt; entweder auf &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Pidgin&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Pidgin&lt;/a&gt; oder &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Kopete&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kopete&lt;/a&gt; festgelegt war; ersteres nervt wegen seinem mehr als aufdringlichem Werfen des Chatfensters in den Vordergrund (bei jeder eingehenden Nachricht!); zweiteres bringt eine Menge KDE-Bibliotheken mit, die das Konzept eines Light-/Middleweight Fenstermanagers ad absurdum führen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich nach längerem Hin und Her schon aufgegeben hatte und mich fortan asketisch nur mehr auf meine Jabber-Kontakte beschränken wollte, bin ich auf eine faszinierende Technik gestoßen: &lt;b&gt;Jabber-Transports&lt;/b&gt;. Dabei geht es darum, dass nicht mehr der Client die Verbindung zum Gegenüber in Protokollen wie ICQ, MSN oder YIM verwaltet, sondern der Server. Man unterhält nur eine Jabber-Verbindung (z.B. über einen reinen Jabber-Client) zum Server und nutzt die anderen Instant-Messaging Protokolle über Jabber sozusagen als blinder Passagier mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Service Discovery der Jabber Transports&quot; height=&quot;313&quot; alt=&quot;Service Discovery der Jabber Transports&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/keinspass/images/ICQ-screenshot-1.png&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Der Service Discovery des Jabber-Clients zeigt die Dienste, die der Server zur Verfügung stellt, an&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Eingabefeld ICQ Nutzerdaten&quot; height=&quot;197&quot; alt=&quot;Eingabefeld ICQ Nutzerdaten&quot; width=&quot;318&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/keinspass/images/ICQ-screenshot-2.png&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Jetzt noch die ICQ-Login-Daten mitgeben&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;ICQ Nutzer sind kontaktierbar&quot; height=&quot;391&quot; alt=&quot;ICQ Nutzer sind kontaktierbar&quot; width=&quot;260&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/keinspass/images/ICQ-Screenshot-3.png&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Und die ICQ-Kontakte erscheinen in der Kontaktliste&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prinzipiell werden Nachrichten an ICQ-Kontakte vom Jabber-Server an den ICQ-Server weitergeleitet, also in meinem Fall von jabber.gmx.net an icq.jabber.gmx.net. Dieser kommuniziert über ICQ (genauer über das OSCAR Protokoll) mit dem tatsächlichen ICQ-Server. &lt;br /&gt;
Die Vorteile liegen auf der Hand: Man verwaltet nur eine Jabber-Verbindung, die ICQ-Kontendaten schickt man nur über den Transport mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ICQ ändert wieder mal überraschend die Protokollversion? Mir doch egal, soll sich doch GMX drum kümmern, die Anbindung an den ICQ-Server wieder zu gewährleisten. &lt;br /&gt;
Jemand will meine IP-Adresse über ICQ rausfinden? Wird schwierig, ist der Transport doch auch gleichzeitig ein &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Proxy_(Rechnernetz)&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Proxy&lt;/a&gt;. Außerdem brauche ich in meiner Firewall nur den Jabber-Port zu öffnen, die anderen Protokolle laufen über den Transport mit. Als Nachteil kann man anführen, dass GMX eventuell die ICQ-Daten der Benutzer sammeln könnte - allerdings sollte man über ICQ sowieso nicht zu viele intime Details über sich verraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Jabber-Transport&quot;
target=&quot;_blank&quot;&gt;Wikipedia-Artikel zu Jabber-Transports&lt;/a&gt; wird diese Technik explizit als Übergangslösung angeführt - aber über die etwaige plötzliche Nichtverfügbarkeit braucht man sich zumindest bei GMX trotzdem keine Sorgen zu machen, denn der Transport existiert wohl nur wegen dem GMX.de MultiMessenger, der auch mit ICQ, MSN usw. kommunizieren kann.</description>
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    <dc:subject>Technik</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 bellerophon</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-23T18:22:00Z</dc:date>
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