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    <title>Kein Spaß : Rubrik:Weltpolitik</title>
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    <description></description>
    <dc:publisher>bellerophon</dc:publisher>
    <dc:creator>bellerophon</dc:creator>
    <dc:date>2009-06-18T18:25:21Z</dc:date>
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    <title>Kein Spaß</title>
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  <item rdf:about="http://keinspass.twoday.net/stories/5762127/">
    <title>Like-minded defectors of the world, unite!</title>
    <link>http://keinspass.twoday.net/stories/5762127/</link>
    <description>Zuerst möchte ich mich mal für die lange Blogpause entschuldigen - Tatsache ist, dass ich die Lücken zwischen Arbeit, Sprachkursen und Hausarbeit nur durch Faulheit gefüllt habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Eritrea&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Eritrea&lt;/a&gt; ist ja nicht mein Kernthema - ich weiß eigentlich nicht mehr darüber, als dass es einmal eine italienische Kolonie war und aus der Perspektive der Menschenrechte sehr bedenkliche Tendenzen aufweist. Mein Vermieter hier in Schweden engagiert sich aber recht aktiv für eine eritreische Exilopposition, die &lt;a href=&quot;http://www.strategyadi.com/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Eritrean Congress Party&lt;/a&gt;. Deren politische Inhalte kann und will ich nicht werten, ich habe nur bei der Erstellung von deren Webseite etwas mitgeholfen - als reiner &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=5W_wd9Qf0IE&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Code-Monkey&lt;/a&gt; versteht sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu gehörte auch, dass wir Youtube-Videos von einer Konferenz der Partei hochgeladen hatten. Innerhalb von 5 Stunden, kaum war das Video über das Stichwort &quot;Eritrea&quot; auffindbar, erhielten wir schon folgenden freundlichen Kommentar:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Comment on ECP Video on Youtube&quot; height=&quot;255&quot; alt=&quot;Comment on ECP Video on Youtube&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/keinspass/images/ecp_comment.png&quot; /&gt;

&lt;blockquote&gt;
These are the so-called Eritrean &quot;opposition&quot;, a dubious association of like-minded defectors, disgruntled diplomats, pedophiles, rapists, self-professed &quot;intellectuals and professionals&quot; and an assortment of scandalous opportunists, who Sophia Tesfamariam has baptized as &quot;Eritrea´s Quislings League&quot;&lt;br /&gt;
These are&#65279; the traitors eating crumbs that falls off weyane&apos;s blood dinner table whom President Issayas baptized &quot;Kedemti&quot;, maids of a known aid-addict beggar maid weyane.&lt;br /&gt;
Condoms of a condom ! 
&lt;/blockquote&gt;

Klingt als wäre die Regierung von Eritrea anderen Parteien gegenüber sehr aufgeschlossen. Ich identifiziere mich zwar nicht mit der Partei oder ihrem Programm (Code-Monkey, anyone), aber es tut gut, als &quot;like-minded defector&quot; bezeichnet zu werden. Das deutsche Wort dafür wäre wohl &quot;Schädling&quot;. Warum kommt mir das nur so bekannt vor?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fühlt sich so an, als wäre man dabei, was zu bewegen. Ein größeres Lob kann man für politische Arbeit gar nicht bekommen.</description>
    <dc:creator>bellerophon</dc:creator>
    <dc:subject>Weltpolitik</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 bellerophon</dc:rights>
    <dc:date>2009-06-14T19:02:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://keinspass.twoday.net/stories/5341208/">
    <title>Unwissenheit und Politmarketing</title>
    <link>http://keinspass.twoday.net/stories/5341208/</link>
    <description>Bei &lt;a href=&quot;http://www.re-actio.com/weblog/wordpress/?p=6121&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;wvs&lt;/a&gt; habe ich folgendes Video gefunden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/UNdF_y3racM&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=de&amp;fs=1&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/UNdF_y3racM&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=de&amp;fs=1&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
(&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=UNdF_y3racM&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Rick Shenkman - Just how stupid are we&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Autor von &quot;Just how stupid are we&quot; argumentiert, dass das amerikanische Volk über zu wenig Wissen verfüge, um informierte Entscheidungen über die Performance ihrer Regierung treffen zu können. Deswegen, so zumindest der unterschwellige Tenor, wäre Amerika keine richtige Demokratie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich widerspreche Shenkman hier nur insofern, als dass ich glaube, dass der Unwissenheitsfaktor kein spezifisch amerikanisches Problem ist. Worum es in der geplanten EU-Verfassung, gegen die jeder irgendwie war, eigentlich konkret ging, war den meisten Österreichern &lt;a href=&quot;http://oe1.orf.at/inforadio/89400.html?filter=&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;nicht bekannt&lt;/a&gt; -  eigentlich nicht einmal den &lt;a href=&quot;http://oe1.orf.at/inforadio/89422.html?filter=&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;meisten Politikern&lt;/a&gt;. In Irland haben Wähler gegen den Reformvertrag von Lissabon gestimmt, weil sie dagegen protestieren wollten, dass die irische Fluglinie &lt;a href=&quot;http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2008/06/16/AR2008061602040.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Aer Lingus nicht mehr in Heathrow landet&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josef Stalin erfreut sich in &lt;a href=&quot;http://www.readers-edition.de/2008/07/09/stalin-ein-russischer-held&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Russland ungebrochener Beliebtheit&lt;/a&gt;, wird im Land des &lt;a href=&quot;http://www.russland.ru/schlagzeilen/morenews.php?iditem=426&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Rechtsnihilismus&lt;/a&gt; quasi als Sinnbild vergangener Größe verehrt. Stalin muss nachhaltig wirksames Marketing betrieben haben, dass man ihm die &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Stalinsche_S%C3%A4uberungen#Anzahl_der_Opfer&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;4-9 Millionen Todesopfer&lt;/a&gt; seiner Politik so großzügig verzeiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in &lt;a href=&quot;http://derstandard.at/?url=/?id=1981193&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;einer Umfrage von 2005&lt;/a&gt; sieht es in Österreich mit der allgemeinen politischen Bildung auch nicht gerade rosig aus: 8% der Befragten wussten nicht, welche Parteien die Regierung bilden. Das war damals vermutlich auch besser für die ÖVP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar bleibt Amerika die Hochburg der &lt;a href=&quot;http://en.wiktionary.org/wiki/truthiness&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Truthiness&lt;/a&gt;, aber Unwissenheit und Ignoranz durchziehen andere Länder gleichermaßen. Das Missbrauchspotenzial steht in direktem Verhältnis zur Fähigkeit der Politiker, in Teilen bestehende Unwissenheit mit guter Selbstvermarktung zu füllen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gelang Bush - er konnte einem großen Teil der amerikanischen Öffentlichkeit glaubhaft machen, dass Saddam Hussein hinter 9/11 stecken würde; aber genauso gut gelang es Strahlemann Karl-Heinz Grasser. Denn wer weiß heute schon, dass unter dem &quot;besten Finanzminister aller Zeiten&quot; Österreichs Neuverschuldung 2004 tatsächlich &lt;a href=&quot;http://www.oe24.at/zeitung/oesterreich/politik/Grasser-Budgetdefizit_von_2004_eskaliert__370648.ece&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;4,4% (statt 1,2%) des BIP betrug&lt;/a&gt;?</description>
    <dc:creator>bellerophon</dc:creator>
    <dc:subject>Weltpolitik</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 bellerophon</dc:rights>
    <dc:date>2008-11-23T22:28:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://keinspass.twoday.net/stories/5325228/">
    <title>Obama und das Alter</title>
    <link>http://keinspass.twoday.net/stories/5325228/</link>
    <description>Über die gewaltigen Herausforderungen, die auf Präsident Obama zukommen werden, wurde viel gebloggt (&lt;a href=&quot;http://heulnicht.blogspot.com/2008/11/obamas-erster-tag-im-oval-office.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;unter&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://feuerhaken.org/2008-11-05/er-wurde-gewahlt/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;anderem&lt;/a&gt;), deswegen kann ich mir das getrost ersparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was mir aber vor allem in den letzten Tagen aufgefallen ist: Obama scheinen die Belastungen im Vorwahlkampf, Wahlkampf und den Vorbereitungen auf das Amt doch eher grob mitgenommen zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man sich Obama noch vor etwas über einem Jahr ansieht - das Foto ist von Juli 2007 - erblickt man einen dynamischen jungen Mann voller Tatendrang:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://img3.imagebanana.com/img/77befh4j/1218476612_36572c9acf.jpg&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;ImageBanana - Obama Juli 2007&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
(&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/people/33524327@N00&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;thx for sharing&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf aktuelleren Bildern sieht man einen anderen Obama, gereifter, aber auch müder sieht er aus. Falten haben sich auf seinem Gesicht breit gemacht und der Haaransatz erhielt einen grauen Rand:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/keinspass/images/obama_nov_2008.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://static.twoday.net/keinspass/images/obama_nov_2008.jpg&quot;  width=&quot;425px&quot; height=&quot;330px&quot; alt=&quot;Obama November 2008 mit Dubbya&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
(&lt;a href=&quot;http://heulnicht.blogspot.com/2008/11/obama-vs-bush.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;via&lt;/a&gt;, klicken zum Vergrößern)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne Zweifel - die Erwartungen an Präsident Obama sind enorm, was ihn noch einiges an seiner äußerlichen Jugend kosten könnte.</description>
    <dc:creator>bellerophon</dc:creator>
    <dc:subject>Weltpolitik</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 bellerophon</dc:rights>
    <dc:date>2008-11-16T14:03:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://keinspass.twoday.net/stories/5319575/">
    <title>God ain&apos;t voted yet...</title>
    <link>http://keinspass.twoday.net/stories/5319575/</link>
    <description>Entweder dieser Zeitgenosse &lt;strike&gt;hat ein paar echt komische Einstellungen&lt;/strike&gt; balanciert schon mit ziemlichem Drall an der Grenze zum Wahnsinn oder es handelt sich um wahrlich gelungene Satire (ich tippe auf Zweiteres):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/KYI25wYimj8&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;fs=1&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/KYI25wYimj8&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;fs=1&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=KYI25wYimj8&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Billy Bob Neck über Barack Obama&lt;/a&gt;)</description>
    <dc:creator>bellerophon</dc:creator>
    <dc:subject>Weltpolitik</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 bellerophon</dc:rights>
    <dc:date>2008-11-13T13:20:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://keinspass.twoday.net/stories/5149515/">
    <title>Über Präpotenz, Propaganda und Pseudostaaten</title>
    <link>http://keinspass.twoday.net/stories/5149515/</link>
    <description>Im &lt;a href=&quot;http://www.tagesschau.de/ausland/abchasien118.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;tagesschau.de Interview&lt;/a&gt; spricht Völkerrechtsexperte Otto Luchterhandt über die völkerrechtliche Legitimitation der &lt;a href=&quot;http://www.tagesschau.de/ausland/kaukasuskonflikt124.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;russischen Anerkennung von Südossetien und Abchasien&lt;/a&gt;. Propaganda kann man Luchterhandt anders als so manchem Nachrichtenformat eigentlich kaum vorwerfen; seine Argumente klingen ziemlich fundiert. Es stimmt nun mal, dass der Westen mit dem Präzedenzfall der völkerrechtlichen Anerkennung des Kosovo eine Vorlage für beinahe beliebigen Staatsseparatismus geliefert hat - dieser objektiv schwer begründbare Schritt war ein grober Fehler des Westens unter Führung der USA. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NATO, EU und USA haben Glück, dass der tatsächliche Argumentationsnotstand, in dem sie sich befinden, durch das pöbelige Auftreten Russlands relativiert wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings widerspricht sich Luchterhandt auch selbst, wenn er argumentiert, dass Voraussetzung für eine Staatlichkeit unter anderem ein Staatsvolk sei, was in Südossetien nicht gewährleistet sein, denn

&lt;blockquote&gt;
in Südossetien [liegen] eine Reihe von georgisch besiedelten Dörfern, so dass man auch nicht von einem einheitlichen Staatsvolk sprechen kann. Von staatlichen Verhältnissen kann in Südossetien also bei Licht betrachtet keine Rede sein. 
&lt;/blockquote&gt;

Das macht die Argumentation mit dem Kosovo noch schwieriger, leben in dieser Region doch über 100000 Serben, die sich, würde man sie fragen, wohl kaum als &quot;Staatsvolk&quot; des Kosovo betrachten würden. Die Frage nach der &quot;effizienten Staatsgewalt&quot; erübrigt sich beim Kosovo mindestens genauso sehr wie bei Südossetien, denn ohne Hilfsgelder und UN-Hilfstruppe könnte &lt;strike&gt;dieses Luftschloss&lt;/strike&gt; dieser Staat nicht einmal die einfachsten Exekutivaufgaben selbst durchführen; ganz unabhängig davon entzieht sich der gesamte Nordkosovo der Kontrolle der Regierung in Pristina.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das soll nun nicht die imperialistische Präpotenz der russischen Armee rechtfertigen, die über das georgische Kernland marschiert wie in tiefsten Sowjetzeiten. Aber über die Anerkennung Abchasiens und Südossetiens durch Russland empört den Kopf zu schütteln und dabei nicht an den Kosovo zu denken ist - mit Verlaub - westliche Propaganda.</description>
    <dc:creator>bellerophon</dc:creator>
    <dc:subject>Weltpolitik</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 bellerophon</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-26T14:56:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://keinspass.twoday.net/stories/5128615/">
    <title>Großinquisitor Jay C. Bybee</title>
    <link>http://keinspass.twoday.net/stories/5128615/</link>
    <description>Beim Durchstöbern eines &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Inquisition&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Wikipedia-Artikels über die Inquisition&lt;/a&gt; stieß ich auf eine pikante Parallele. Unter anderem wird dort auf Papst Innozenz&apos; IV. Erlass zur Folter in Inquisitionsprozessen verwiesen, in dem es heißt (&lt;a href=&quot;http://www.inquisition2000.de/Quellen/Quelle_Extirapanda.htm&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;lateinischer Originalauszug&lt;/a&gt;):

&lt;blockquote&gt;
C. 25: Außerdem soll der Podestà (Stadtherr) oder städtischen Amtsträger alle Häretiker, die er gefangen hat, ohne dass er ihnen jedoch bleibende körperliche Schäden zufügt oder sie dabei sterben, dazu zwingen, ihre Irrtümer ausdrücklich zu gestehen und andere Ketzer anzuklagen, die sie kennen.
&lt;/blockquote&gt;

Dass ein Inquisitionsverfahren für die Angeklagten nicht gerade ein gemütliches Kaffeekränzchen darstellte, weiß man aus den Schulbüchern und den Hollywood-Schinken; interessanter ist der Nebensatz &quot;ohne dass er ihnen jedoch bleibende körperliche Schäden zufügt&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erinnert zwangsläufig an die so genannten &quot;scharfen Verhörmethoden&quot;, die von den Amerikanern in Guantánamo-Bay angewandt werden. &lt;br /&gt;
In der Realität jedoch ist die allgemein in den Medien wiedergegebene Aussage, alle Verhörmethoden, die beim Opfer keine bleibenden Schäden verursachen, wären erlaubt, verkürzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich heißt es in dem für die fraglichen Verhörmethoden maßgeblichen &lt;a href=&quot;http://www.tomjoad.org/bybeememo.htm&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Text&lt;/a&gt;, der vom Juristen &lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/Jay_Bybee&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Jay Bybee&lt;/a&gt; verfasst wurde, im Wortlaut:

&lt;blockquote&gt;
Each component of the definition emphasizes that torture is not the mere infliction of pain or suffering on another, but is instead a step well removed. The victim must experience intense pain or suffering of the kind that is equivalent to the pain that would be associated with serious physical injury so severe that death, organ failure, or permanent damage resulting in a loss of significant body function will likely result. If that pain or suffering is psychological, that suffering must result from one of the acts set forth in the statute. In addition, these acts must cause long-term mental harm. Indeed, this view of the criminal act of torture is consistent with the terms common meaning.
&lt;/blockquote&gt;

Das heißt, auf Grundlage dieses Textes ist der Tatbestand der Folter nur dann erfüllt, wenn zusätzlich zu Schmerzen, die sonst bei drohendem Tod oder Organversagen auftreten, auch noch langfristige mentale Schäden zurückbleiben. Mit schnippischer Überheblichkeit wird der Allgemeinheit am Ende des Schriftstücks unterstellt, diese Definition wäre sowieso das, was sie unter Folter verstünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folglich werden in Guantánamo-Bay keine Inquistionsmethoden angewandt, sondern Methoden die über das hinausgehen was zur Zeit der Inquistion zumindest formal erlaubt war.</description>
    <dc:creator>bellerophon</dc:creator>
    <dc:subject>Weltpolitik</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 bellerophon</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-17T14:05:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://keinspass.twoday.net/stories/5025689/">
    <title>Das ist mein Bier</title>
    <link>http://keinspass.twoday.net/stories/5025689/</link>
    <description>Etwas heuchlerisch mutet es schon an, wenn die USA plötzlich zum fanatischen Protektionisten wird, geht es um die &lt;a href=&quot;http://www.tagesschau.de/wirtschaft/budweiser2.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Übernahme amerikanischer Firmen&lt;/a&gt; aus dem Ausland.&lt;br /&gt;
Das &quot;amerikanische Traditionsunternehmen&quot; Anheuser-Busch (gegründet im 19. Jahrhundert von zwei deutschen Einwanderern) sollte nun einem belgischen Brauereikonzern geschluckt werden - der &lt;a href=&quot;http://www.savebudweiser.com/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Protest dagegen&lt;/a&gt; schlägt hohe Wellen im Land der unbegrenzten Möglichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Augen der amerikanischen Bevölkerung (und damit auch der gerade im Wahlkampf befindlichen Politik) ist Marktfundamentalismus eben nur dann gerade positiv, wenn Amerika davon profitiert. Denn obwohl seitens der amerikanischen Politik unermüdlich Liberalisierungen weltweit gefordert werden, positioniert sich die USA selbst im &lt;a href=&quot;http://globalization.kof.ethz.ch/static/pdf/rankings_2008.pdf&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Globalisierungsindex der ETH-Zürich&lt;/a&gt; nur auf Platz 22.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sollte jetzt nicht heißen, das unregulierte globale freie Marktwirtschaft unbedingt für alle Akteure positiv Auswirkungen haben muss, darüber erlaube ich mir als Laie gar kein Urteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur bestehen zwischen der amerikanischen Diktion der politischen und wirtschaftlichen Weltordnung und ihrer Umsetzung in Amerika selbst oft größere Diskrepanzen und das sollte man als europäisches Land bedenken, bevor man transatlantischen Forderungen allzu musterschülerisch nachgibt.</description>
    <dc:creator>bellerophon</dc:creator>
    <dc:subject>Weltpolitik</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 bellerophon</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-28T12:18:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://keinspass.twoday.net/stories/4762875/">
    <title>Kriegsphase verlängert...</title>
    <link>http://keinspass.twoday.net/stories/4762875/</link>
    <description>... für die demokratischen Präsidentschaftskandidaten Hillary Clinton und Barack Obama. Ein für mich leidlich (aber dennoch gerade noch reichlich) tröstlicher Gedanke war bisher, dass mit John McCain zumindest nicht gerade der allerradikalste Neocon-Falke die Gegenseite repräsentiert. Und dass folglich schlimmstenfalls auch das worst-case Szenario einer Republikaner-Wiederwahl eine Verbesserung zur derzeitigen Situation darstellen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ernüchterung wäre eine Untertreibung für die Desillusionierung, die mich heute beim Besuch der &lt;a href=&quot;http://www.johnmccain.com/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Webpräsenz&lt;/a&gt; des ehrgeizigen Veteranen heimsuchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vermeintlich &quot;liberale&quot; Kandidat der Republikaner, den ich selbst noch in Diskussionen vor dem Vorwurf der Bush-Hörigkeit in Schutz genommen habe, ergießt sich dort in geradezu &lt;a href=&quot;http://www.johnmccain.com/Informing/Issues/b8529d0e-381e-4a29-9c39-6a57c7e182c9.htm&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;fanatistischen Tiraden&lt;/a&gt; gegen die hin und wieder politisch nicht genehm entscheidende Richterschaft.&lt;br /&gt;
Dort heißt es unter anderem

&lt;blockquote&gt;
As President, John McCain will nominate judges who understand that their role is to faithfully apply the law as written, not impose their opinions through judicial fiat.
&lt;/blockquote&gt;

und weiters

&lt;blockquote&gt;
It is reflected in his consistent opposition to the agenda of liberal judicial activists who have usurped the role of state legislatures in such matters as dealing with abortion and the definition of marriage.
&lt;/blockquote&gt;

Ob diese Parolen aktiver politischer Religiösität ein später Kniefall vor der sehr mächtigen Wählerschaft des &lt;i&gt;bible belt&lt;/i&gt; sind oder aus tatsächlicher Überzeugung stammen, ist schwer zu beurteilen, ich tippe allerdings eher auf ersteres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohnehin schätzt man McCain stets mehr als außenpolitischen Falken ein, denn als überzeugten religiösen Fundamentalisten oder Repräsentanten einer extremen, neoliberalen Perversion der Marktwirtschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich spricht McCain viel über den sogenannten &lt;a href=&quot;http://www.johnmccain.com/Informing/Issues/054184f4-6b51-40dd-8964-54fcf66a1e68.htm&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&quot;War On Terror&quot;&lt;/a&gt;, bedient sich folglich auch der ideologisch geprägten Terminologien der Bush-Administration. Immerhin bezeichnet der Kandidat die Feinde in diesem &quot;Krieg&quot;, nicht als &quot;islamic fascists&quot;, anders als &lt;a href=&quot;http://www.mikehuckabee.com/?FuseAction=Issues.View&amp;Issue_id=20&quot;&gt;Mike Huckabee&lt;/a&gt;, der damit wohl die Spitze der Polemik erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings erweist er sich als Fürsprecher der Bush&apos;schen Raktenabwehrpläne und dürfte damit, sollte er Präsident werden, das globale Konfliktpotenzial am Köcheln halten (wie Russland zum Raketenschild steht ist gemeinhin bekannt).&lt;br /&gt;
Dass McCain einen Rückzug aus dem Irak nicht in Betracht zieht, dürfte ziemlich klar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine interessante Aussage findet sich diesbezüglich noch in McCains Positionen zu &lt;a href=&quot;http://www.johnmccain.com/Informing/Issues/68db8157-d301-4e22-baf7-a70dd8416efa.htm&quot;&gt;Einwanderung und Grenzkontrollen:&lt;/a&gt;

&lt;blockquote&gt;
Recognize the importance of building strong allies in Mexico and Latin America who reject the siren call of authoritarians like Hugo Chavez, support freedom and democracy, and seek strong domestic economies with abundant economic opportunities for their citizens.
&lt;/blockquote&gt;
Es ist etwas schade, dass vor allem die Republikaner, aber auch die Demokraten und die amerikanische Politik insgesamt noch nicht verstanden haben, dass das Konzept von &lt;i&gt;freedom and democracy&lt;/i&gt;, in Verbindung mit einer stark liberalisierten Marktwirtschaft, zwar bei ihnen funktioniert und ein in Versuchung führendes &lt;i&gt;American model&lt;/i&gt; ist. Allerdings nicht nur ein Modell aus Amerika, sondern auch ein Modell &lt;b&gt;für&lt;/b&gt; Amerika, das sich bestimmt nicht 1:1 auf andere Nationen, mit anderer Geschichte, Mentalität der Bevölkerung und weiteren von Amerika verschiedenen Rahmenbedingungen, übertragen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigentlich völkerrechtswidrige Einmischung in die Belange anderer Nationen, die Amerika und vor allem der CIA seit Jahren praktizieren, mit meistens ähnlichen, für die betroffenen Nationen katastrophalen, Ergebnissen, wird unter McCain nicht ab- sondern zunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Maxime der total liberalisierten Marktwirtschaft à la Friedman wird von Amerika so lange idealisiert, wie Amerika selbst im Konkurrenzvorteil ist. Fallen gegenteilige Ereignisse an, herrscht &lt;a href=&quot;http://www.tagesschau.de/wirtschaft/eads20.html&quot;&gt;helle Empörung&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
McCain wäre also außenpolitisch eine nicht zu unterschätzende Gefahr für die Stabilität vieler Nationen; Terrorismus würde vermutlich zunehmen, globale Sicherheit abnehmen. &lt;br /&gt;
Andererseits muss man ihm zugute halten, dass er sich aktiv gegen Lobbyismus ausspricht und für eine Reform des Gesundheitssystems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber vielleicht gewinnen im Endeffekt ja doch Hillary und Obama im &lt;a href=&quot;http://www.tagesschau.de/ausland/usvorwahlkampf16.html&quot;&gt;Doppelpack&lt;/a&gt;.</description>
    <dc:creator>bellerophon</dc:creator>
    <dc:subject>Weltpolitik</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 bellerophon</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-05T23:12:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://keinspass.twoday.net/stories/4695884/">
    <title>Barack Obama for President</title>
    <link>http://keinspass.twoday.net/stories/4695884/</link>
    <description>&lt;b&gt;Warum sollte man sich als Europäer überhaupt eine Meinung zu den US-Präsidentschaftswahlen bilden?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gestaltung der amerikanischen Politik beeinflusst die gesamte Weltpolitik, direkt und indirekt. Vor allem unter den vor nicht allzu langer Zeit noch vorherrschenden außenpolitischen Falken (Rumsfeld, Wolfowitz, Bolton...) dachte Amerika, es müsste sein lokal funktionierendes Konzept von &lt;i&gt;freedom and democracy&lt;/i&gt; in die ganze Welt exportieren; eigentlich dieses Modell anderen Nationen aufzwingen. Dass dies nicht überall funktioniert und dass auch nicht jedes Land nach einer Marktwirtschaft amerikanischen Zuschnittes und dem american way of life dürstet, zeigen der Irak und Afghanistan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indirekt beeinflusst die amerikanische Poltik den Rest der Welt insofern, als dass sie Vorbildwirkung für viele Politiker kleinerer und aufstrebender Nationen hat, die das vermeintlich erfolgreiche amerikanische Modell nur zu gern kopieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Warum Obama und nicht Clinton?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Barack Obama (&lt;b&gt;update: &lt;/b&gt; und laut &lt;a href=&quot;http://maschi.twoday.net&quot;&gt;maschi&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://maschi.twoday.net/stories/4666627&quot;&gt;wohl auch dessen Frau&lt;/a&gt;) hat den Schwung und das Charisma um die Wahlen zu gewinnen (das wird auch von vielen Bloggern erwähnt, z.B. &lt;a href=&quot;http://www.zurpolitik.com/?p=524&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Tom Schaffer&lt;/a&gt;). Was meiner Meinung nach aber noch viel wichtiger ist:  Hillary Clinton hat zwar Unterstützung an der demokratischen Basis und reichlich politische Erfahrung, Barack Obama &lt;strike&gt;zeichnet sich jedoch&lt;/strike&gt; hat sich bisher einige Male im Wahlkampf durch Rückgrat und Konsequenz ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
Clinton hatte im Senat dem Irakkrieg zugestimmt (&lt;a href=&quot;http://www.senate.gov/legislative/LIS/roll_call_lists/roll_call_vote_cfm.cfm?congress=107&amp;session=2&amp;vote=00237&quot;&gt;Abstimmungsergebnisse&lt;/a&gt;), Obama war von Beginn an gegen den Krieg. &lt;br /&gt;
Obama ist einer der sehr wenigen Amerikaner, die sich auch dann noch für die sonst so hoch gepriesene Meinungsfreiheit aussprechen, wenn die öffentliche Meinung gegen sie ist. So ist dies z.B. geschehen beim Besuch des iranischen Präsidenten Ahmadinejad in den USA (&lt;a href=&quot;http://www.cbsnews.com/stories/2007/09/24/politics/main3292477.shtml&quot;&gt;CBS-Artikel&lt;/a&gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obama hat auch jene ehrliche Verbindung zum Umweltschutz, die ein Staatsoberhaupt der USA schon seit langem nötig hätte, um das globale Problem der wachstumsbedingten Treibhausemissionen und Luftverschmutzungen in einem Leitland der Erde einmal ernsthaft anzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.grist.org/news/muck/2004/08/04/griscom-obama/index.html&quot;&gt;Und das nicht erst seit seiner Präsidentschaftskandidatur!&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, etwas das jenen gefallen wird, die amerikanischen Firmen die Hegemonie in der Internetverwaltung vorwerfen: Obama tritt für &lt;a href=&quot;http://www.prospect.org/cs/articles?article=obamas_plan_for_opensource_democracy&quot;&gt;Netzneutralität und mehr Informationsfreiheit im Netz&lt;/a&gt; ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genug Gründe um auf einen Sieg Obamas bei den noch anstehenden Vorwahlen und anschließend dem Präsidentschaftswahlkampf zu hoffen.</description>
    <dc:creator>bellerophon</dc:creator>
    <dc:subject>Weltpolitik</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 bellerophon</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-11T13:41:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://keinspass.twoday.net/stories/4510943/">
    <title>&#1056;&#1091;&#1089;&#1089;&#1082;&#1080;&#1080; &#1088;&#1072;&#1089;&#1089;&#1082;&#1072;&#1079;...</title>
    <link>http://keinspass.twoday.net/stories/4510943/</link>
    <description>&lt;b&gt;Grandios, glorreich, ein Genie.&lt;/b&gt; Das und nur das sollten diese hirnrissigen Schakale, Auswürfe einer pervertierten, zu frei gelassenen, Medienlandschaft über mich schreiben. Größenwahnsinnig, grausam, gemütsarm, was fällt diesem Kretin von einem Möchtegern-Alphabeten eigentlich ein? Gemütsarm! Wann war ich je gemütsarm? Mein lieber kleiner Redakteur, dehne deine kurze Zeit der Unbesonnenheit nicht zur Dauerhaftigkeit, denn unter der Erde scheint dir die Sonne ja nie. Mit Leichtfertigkeit wurden wir hier immer leicht fertig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grandeur braucht das Land, nicht Kleinlichkeit. Überhaupt, 65 Prozent! 65 Prozent! Na gut, verdurstet brauchen wir uns um die restlichen 35 Prozent wohl nicht mehr zu kümmern, ein Vorteil, zugegeben, doch dennoch, dennoch, glaubt ihr denn ich lasse mich von euch verarschen? Ja, glaubt ihr? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will Vater des Landes sein, Walter des Wohlstands, nicht Vladimir der Wertlosigkeit. Wichtige Funktionen, hochgeschätzt, relevanten Beitrag zur Verwaltung des Landes leistend, Boris Wjatscheslawowitsch, Floskeln, ich erkenne es, ich muss den Ledersessel wohl räumen, schade um die schöne Aussicht eigentlich, ich habe mich an das Büro wohl zu sehr gewöhnt. Gut, es gab schlimmere Jobs, in Dresden ersticken sie schon in kaum tröpfelndem Regen, während bei uns Väterchen Frost seit jeher seinen firmen Würgegriff um die zerbrechlichen Hälse übereifriger Eindringlinge legt - fester wäre besser - ich werde diese Position vermissen... vielleicht komme ich ja doch wieder...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.welt.de/welt_print/article1427052/Was_will_Wladimir_Putin.html&quot;&gt;Zum Vergleich dazu: Russland&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>bellerophon</dc:creator>
    <dc:subject>Weltpolitik</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 bellerophon</dc:rights>
    <dc:date>2007-12-05T23:39:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://keinspass.twoday.net/stories/4507114/">
    <title>&#1056;&#1091;&#1089;&#1089;&#1082;&#1080;&#1080; &#1088;&#1072;&#1089;&#1089;&#1082;&#1072;&#1079;...</title>
    <link>http://keinspass.twoday.net/stories/4507114/</link>
    <description>&lt;b&gt;Marmor. Magistrate. Manschettenknöpfe.&lt;/b&gt; Kolja betritt den holzvertäfelten Saal, setzt sich auf seinen Platz, der ihm die letzten Monate zugewiesen war. Sein Platz? Würde er jemals wieder einen Platz erhalten?&lt;br /&gt;
Sonst nur ernste Menschen, graue Mienen, vom Großstadtleben geprägt, als Bürokraten gekennzeichnet, man betrachte nur die Anzüge. &lt;br /&gt;
Aus seiner gemächlichen Amtsstubenposition erhebt sich der, den sie Richter nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Nikolaj Konstantinowitsch, Sie vermochten dieses Gericht bisher nicht durch Vorbringung einer präzisen Problemschilderung zu überzeugen.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Geehrter Vorsitzender, mein Mandant hat sich die Zunge entfernt!&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Herr Vertreter, ich frage sie, warum sollte ihr Mandant so etwas Törichtes tun?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Er wäre sonst verdurstet!&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Papperlapapp. Wo in unserem schönen, weiten Land soll den jemand verdursten, weil er eine Zunge hat?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Es wurde ihm zur Bedingung gemacht. Wasser im Austausch gegen seine Zunge.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Herr Vertreter, unser Land entspricht in jeder Hinsicht den höchsten Standards. Irina Andrejevna Kowalenko, Gesandte der Wasseraufsichtsbehörde des Landes Malaquatica, konnte unseren Wasserläden keine Mängel nachweisen.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Hochverehrter Vorsitzender, unsere Exporte von menschlichen Zungen für Organtransplantationen sind in den letzten fünf Monaten um 230 % gestiegen. Wir exportieren mehr Zungen im Monat, als offiziell Menschen in der Todesstatistik aufscheinen.&quot; &lt;br /&gt;
&quot;Ich gebe zu, es gibt, sagen wir, kleinere Unregelmäßigkeiten. Aber, dass diese ans Licht kommen, zeugt doch schon von einem fairen Umgang mit Wasserkäufern in diesem Land. Hören Sie, mein Schwager Vladimir Vladimirowitsch hat heute Geburtstag. Er meinte, ich solle den nicht versäumen, sonst... also erkläre ich das Verfahren für beendet.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Was letzte Woche sonst noch so passierte:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Eine Wahlbeobachterin der &lt;i&gt;weißrussischen&lt;/i&gt; Opposition attestierte der russischen Parlamentswahl zumindest in einem Moskauer Wahllokal ein &quot;hohes Niveau&quot;. Boris Gryslow meinte, die reine Tatsache, dass Unregelmäßigkeiten festgestellt wurden, würde schon zeigen, dass die russische Wahl fair war.</description>
    <dc:creator>bellerophon</dc:creator>
    <dc:subject>Weltpolitik</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 bellerophon</dc:rights>
    <dc:date>2007-12-04T19:37:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://keinspass.twoday.net/stories/4504285/">
    <title>&#1056;&#1091;&#1089;&#1089;&#1082;&#1080;&#1080; &#1088;&#1072;&#1089;&#1089;&#1082;&#1072;&#1079;</title>
    <link>http://keinspass.twoday.net/stories/4504285/</link>
    <description>&lt;b&gt;Wind. Wüste. Weite. &lt;/b&gt; Ein sandverwehter Verkaufsstand, mühsam zusammengehalten durch verrostete Wellblechwände. Koljas Kamel schleppt ihn mit letzter Kraft zu dieser spartanischen Oase, Insel im Nichts. Der einzige Gedanke, der ihn quält, durch sein Kopf pocht, als hämmerndes Fixum in der Einöde, als Sehnsucht, deren Stillung greifend nah liegt, ist das Verlangen nach Wasser. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er glaubt, er würde sich nichts mehr als kühlende Tropfen, die der schmerzhaft vertrockneten Kehle, Linderung verschaffen, wünschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er betritt die Hütte - sein Blick schweift durch die Blechkiste. Die Hitze ist noch unerträglich flimmernder als in der blanken Wüste, der Blechkasten bietet der aufgeheizten Luft Stauraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Verkäufer. Drei Polizisten, mit Ingrimm beinahe zu Sandsäulen erstarrt, jedoch zu wachsamen, ihm folgenden Säulen, wie versteinerte Bestien, die jederzeit aus ihrer Rolle ausbrechen könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolja lechzt dem Verkäufer entgegen, sein Beine vermögen ihn kaum mehr zu tragen - in der Ecke - Wasser. Heißes, abgestandenes Wasser in verstaubten Flaschen; dennoch Labsal angesichts der Entbehrungen der Wüste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verkäufer konfrontiert Kolja:&lt;br /&gt;
&quot;Ich stelle dich vor eine Wahl, Reisender. Deine Zunge wirst du in der Wüste nicht brauchen. Falls du sie mir nicht überlässt - du kannst sie mit dem hier liegenden Fleischermesser selbst abtrennen - wird es auch kein Wasser für dich geben&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
Und jetzt zu einem anderen Thema:&lt;/b&gt; Wählen in Wahllokalen ohne Wahlkabinen, mit offenem Stimmzettel vor dem Arbeitgeber, unter Androhung von Verlust des Studienplatzes, der Arbeitsstelle oder der staatlichen Wohnung ist keine Wahl.&lt;br /&gt;
Boris Gryslow, Vorsitzender der Partei Geeintes Russland, mag die Beeinflussung damit rechtfertigen, dass die Bürger aus Protest über die Vorschriften, ohnehin andere Parteien wählen würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
Aber ist es eine Option, die Hütte ohne Wasser zu verlassen?&lt;/b&gt;</description>
    <dc:creator>bellerophon</dc:creator>
    <dc:subject>Weltpolitik</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 bellerophon</dc:rights>
    <dc:date>2007-12-03T20:31:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://keinspass.twoday.net/stories/4344674/">
    <title>Nob(e)le Gesinnung</title>
    <link>http://keinspass.twoday.net/stories/4344674/</link>
    <description>Also ging der &lt;b&gt;Friedensnobelpreis&lt;/b&gt; &lt;a href=&quot;http://news.orf.at/071012-17564/&quot;&gt;dieses Jahr&lt;/a&gt; an Al Gore... viele Europäer jubeln reflexhaft ob der Tatsache, dass sie mit dem Klimawandel stets recht hatten und den blöden Amis endlich mal gezeigt wird, wie der Rest der Welt zu den texanischen Weltvernichtungsplänen steht; meine Begeisterung könnte jedoch größer sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klar, unsere Generation springt gelinde gesagt ziemlich rücksichtslos mit unserem Planeten um und selbst wenn es widersprüchliche Aussagen zu Ursachen und Folgen des Klimawandels gibt, gebietet schon das &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Vorsorgeprinzip&quot;&gt;Vorsorgeprinzip&lt;/a&gt;,&lt;br /&gt;
dass wir beginnen sollten unseren Lebensstil zu mäßigen und statt ewiger Selbstverwirklichung auch mal an unsere Nachfahren denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Hinsicht ist prinzipiell jeder Vorstoß in Richtung Umweltschutz begrüßenswert, dennoch muss man die Verleihung des Nobelpreises schon ein bisschen in Relationen sehen. &lt;br /&gt;
Vor allem bis in die 90er Jahre des 20. Jahrhunderts erhielten diesen vor allem Personen, die sich tatsächlich für den Frieden oder die Menschenrechte engagierten, z.B. &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/John_Hume&quot;&gt;John Hume&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/David_Trimble&quot;&gt;David Trimble&lt;/a&gt; oder &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Kim_Dae-jung&quot;&gt;Kim Dae-Jung&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 2000ern waren es dann auch mal Wissenschafterinnen (&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Wangari_Muta_Maathai&quot;&gt;Wangari Muta Maathai)&lt;/a&gt; oder Beamte (&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Mohammed_el-Baradei&quot;&gt;Mohammed El-Baradei)&lt;/a&gt;. Ihnen gemeinsam ist aber immer noch, dass sie weitgehend &lt;b&gt;uneigennützig&lt;/b&gt; für ein idealistisches Ziel arbeiteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zu den aus europäischer Sicht so dummen Amis: Al Gore scheint diese mutmaßliche Dummheit offensichtlich zu fehlen. Und dies nicht, weil er etwa Zeichen der Zeit besser zu erkennen vermöchte, wie jeder andere nicht-blind-taub-geruchslose Mensch, der in den letzten 15 Jahren eine Zeitung oder ein Buch gelesen hat. Klugheit unterstelle ich ihm alleine schon deswegen, weil er es elegant schafft, knallharte Geschäftsinteressen in geheucheltem Idealismus zu verpacken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrelang arbeitet er schon &quot;für&quot; den Klimaschutz, dazu bildet er einen propagandistischen Gegenpol zu (der tatsächlich ignoranten) Bush-Regierung und produziert &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Angriff-auf-die-Vernunft-Gore/dp/3570500896/&quot;&gt;Bücher&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.amazon.com/Inconvenient-Truth-Al-Gore/dp/B000ICL3KG/&quot;&gt;Filme&lt;/a&gt;, die durch seinen konstanten Aktivismus natürlich nicht gerade unbekannter werden und die der Philanthrop Gore zu dem kleinen Selbstkostenbeitrag von - sagen wir - 20 &#8364; unter der darbenden Bevölkerung verteilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst benutzt er natürlich Fortbewegungsmittel wie Flugzeuge, um überall auf der Welt Schadstoffverursacher über die Morallosigkeit ihrer Handlungen informieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinzu kommt, dass Al Gore Vorsitzender eines Hedgefonds ist, der im Handel mit Emissionsrechten spekulativ tätig ist: &lt;a href=&quot;http://www.generationim.com/about/team.html&quot;&gt;Generation Investment Management&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All dies ist nun bestenfalls eigennützig und schlimmstenfalls unanständig. Dass Gore dafür allerdings den Friedensnobelpreis erhält, während in Birma friedlich demonstrierende Mönche erschossen werden, ist äußerst zynisch.</description>
    <dc:creator>bellerophon</dc:creator>
    <dc:subject>Weltpolitik</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 bellerophon</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-12T14:40:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://keinspass.twoday.net/stories/4319458/">
    <title>Free Burma!</title>
    <link>http://keinspass.twoday.net/stories/4319458/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://www.free-burma.org&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://freeburma.s3.amazonaws.com/free_burma_06.jpg&quot; alt=&quot;Free Burma!&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>bellerophon</dc:creator>
    <dc:subject>Weltpolitik</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 bellerophon</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-04T14:53:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://keinspass.twoday.net/stories/4303608/">
    <title>Birma...</title>
    <link>http://keinspass.twoday.net/stories/4303608/</link>
    <description>Das Vorgehen der Militärjunta in Birma ist grauenvoll, die Berichte in den Medien dazu überschlagen sich geradezu.&lt;br /&gt;
Geschichten wie &lt;a href=&quot;http://news.orf.at/070928-17063/index.html&quot;&gt;diese&lt;/a&gt; verwundern bei dieser Militärdiktatur hingegen kaum mehr...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das größte Problem ist, dass für die westlichen Demokratien kaum Handlungsspielraum besteht. Wirtschaftssanktionen treffen die hungernde Bevölkerung und werden die stoische Militärdespotie eher unberührt lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solange der Aufstand in Birma nicht Unterstützung durch die notwendige Mehrheit, auch durch Teile &lt;i&gt;innerhalb&lt;/i&gt; des omnipräsenten Sicherheitsapparates gewinnt, besteht kaum Hoffnung auf einen Umsturz des Regimes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Militäroptionen kommen für die westlichen Staaten nicht in Frage, vor allem da Birma keine strategische Bedrohung darstellt und Irak und Afghanistan die Kapazitäten und die Leidensfähigkeit der USA und ihrer Verbündeten voll auslasten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist furchtbar, sitzen zu bleiben und zuzusehen, aber eine allfällige Veränderung in Birma kann derzeit wohl nur von innen kommen und benötigt zuerst eine tragende, couragierte Mehrheit in der Bevölkerung.</description>
    <dc:creator>bellerophon</dc:creator>
    <dc:subject>Weltpolitik</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 bellerophon</dc:rights>
    <dc:date>2007-09-28T17:03:00Z</dc:date>
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