4
Aug
2008

Schriftkultur

Endlich weiß ich auch mal, was man unter dem Begriff "Schriftkultur" versteht:



(College-Humor Video als Link)

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31
Jul
2008

Der österreichische Weg

Zunächst schockierte mich die Aussage auf futurezone, dass der ORF in China über kein "abgesichertes Netz" (sprich VPN) verfüge.

Das würde nämlich bedeuten, dass der Anteil der Rundfunkgebühren, der vom ORF für Netzwerkadministratoren ausgegeben wird, ziemlich sinnlos veranlagt wäre.
Die folgende Aussage eines Nutzers im dazugehörigen Diskussionsforum dazu entsprach auch meiner Meinung:
ein openvpn auf port 443 betreiben im gateway mode und die sache ist gegessen. hat der orf keine menschen, die sowas grundlegendes einrichten können?
Viel besser war aber noch die Antwort, wohl von einem ORF-Redakteur, die mir schließlich ein breites Schmunzeln über das Gesicht zauberte:
Hierzu können wir nicht Stellung
nehmen, da der Betrieb von VPNs in China nicht erlaubt ist. Möchte nur hinzufügen, dass das Telefonat mit der ORF-Kollegin ebenso in einem "secure mode" geführt wurde wie der vorangegange Mailwechsel ;)
Das ist genau die richtige Einstellung! Wenn Peking meint, es müsse den Internetzugang der Journaille beschränken, dann müssen sich eben Mittel und Wege finden lassen, die Beschränkungen zu umgehen. Dass die österreichischen Journalisten nicht lautstark umher posaunen, sie hätten nun aber freien Internetzugang (über eine sehr einfache Lösung wie VPN), wie es die Deutschen tun, ist sogar noch besser. Zumal die deutschen Redakteure damit riskieren, dass die Route zum VPN-Endpunkt gesperrt wird oder IPSec-Pakete gefiltert werden.

Das spitzbübische Unterwandern sinnloser Regularien ohne großes Getöse hingegen, hat in Österreich wohl schon seit der K+K-Zeit Tradition. Umso beruhigender, dass sich dieses Verhalten auch auf Länder wie China und auf Anliegen wie die Informationsfreiheit übertragen lässt.

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https://keinspass.twoday.net/stories/5098323/modTrackback

30
Jul
2008

Mach mal was...

Oft blogge ich ja über das mangelnde Bewusstsein der Nutzer für Datenschutz im Internet - ohne bisher jemals konkrete, benutzerfreundliche Verbesserungsvorschläge bezüglich des Surfverhaltens gemacht zu haben. Höchste Zeit das nachzuholen!

Trackliste

Zuerst will man natürlich ungestört im Web surfen ohne ständig von Trackingdiensten erfasst zu werden. Hier helfen die Tipps vom Datenschutzzentrum Schleswig Holstein, für fortgeschrittene Nutzer führt auch das Austauschen der hosts Datei zum Erfolg und blockiert relativ unbemerkt eine große Menge an Tracking-Aufrufen (außer es läuft ein lokaler Webserver).

Wem das alles zu kompliziert ist: schon konservative Cookie-Einstellungen (z.B. Löschen beim Beenden der Sitzung) helfen gegen das Erfassen von Webverhaltensmustern.

Add me!

Aufgrund der Verfügbarkeit zahlreicher nützlicher Addons ist zur Zeit der Firefox ein gut geeigneter Browser zum Schutz der persönlichen Daten.
Auf der Addons-Seite kann man z.B. in der Kategorie Datenschutz und Sicherheit stöbern. NoScript blockiert die JavaScript-Ausführung von Domains, die nicht explizit dazu freigegeben sind, das neuere und vielleicht komfortablere Addon YesScript lässt Domains explizit blockieren, führt JavaScript-Code aber standardmäßig aus. Adblock Plus blockiert nicht nur lästige Werbung sondern auch allzu aufdringliche Tracker.

Realsozialismus

Wer sich viel auf sozialen Netzwerken tummelt und sich dazu offener Netze, wie z.B. des WLANs im Café bedient, den könnte vielleicht stören, dass die potenziell private Kommunikation von jedem mitgeschnitten werden kann. Entweder verwendet man dann ein VPN zur Verschlüsselung aller übertragenen Daten oder man greift auf das experimentelle Firefox-Addon Facebook Secure zurück, um z.B. die Verbindung zu Facebook mit SSL abzusichern.

Trotzdem sollte man aber Profile in sozialen Netzwerken möglichst nur unter einem Pseudonym anlegen und für den Austausch mit Freunden den Nachrichtendienst und nicht die (öffentlich einsehbare) Pinwand benutzen. Oder man überlässt nur einem sehr kleinen Kreis von real bekannten Freunden Zugriff auf das eigene Profil.

Eine ausführliche Erläuterung des grundlegenden Problems sozialer Netzwerke und potenzieller Lösungsmöglichkeiten findet sich u.a. hier.

Zufallsbekanntschaft

Auch wenn die Verbindung zu Webseiten verschlüsselt ist, heißt das noch nicht zwangsläufig, dass die übertragenen Daten sicher vor dem Abhören durch Dritte sind. Wegen der lange bestehenden Sicherheitslücke in Debian OpenSSL-Paketen, kann es vorkommen, dass die privaten Schlüssel bei manchen Zertifikaten leichter zu erraten sind, als sie es sein dürften.
Kann ein Angreifer diese nun erraten, kann er die Identität des echten Zertifikatsbesitzers fälschen.

Leider erkennen die Webbrowser solche schwachen Zertifikate noch nicht und das Vorhängeschloss in der rechten unteren Fensterecke kann sich als unverhofft trügerisch erweisen. Für den Internet-Explorer gibt es aber ein Werkzeug, das die angreifbaren Zertifikate erkennt; dieselbe Aufgabe erledigt die Firefox-Erweiterung SSL-Blacklist.

Datenschutz nach Lessing

Diese wenigen Schritte sollten dabei helfen, einen grundlegenden Schutz, privater, persönlicher Daten im Web zu gewährleisten. Allerdings blieb das effektivste und letztlich das einzige dauerhaft wirksame Mittel dazu bisher unerwähnt: Gesunder Menschenverstand. Und Nachdenken bevor man tippt oder klickt.

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https://keinspass.twoday.net/stories/5094733/modTrackback

18
Jul
2008

My big fat geek wedding

Endlich mal eine Auflistung, der ich bedenkenlos vollinhaltlich zustimmen kann:

Zwölf Gründe, warum dir ein Geek deine Freundin stehlen wird

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https://keinspass.twoday.net/stories/5067571/modTrackback

12
Jul
2008

Analytisch denken

Die Datenschutz- und Verbraucherorganisationen sind erwacht und warnen die Endanwender vor der Problematik der Tracking-Dienste im Internet. Hauptsächlich richtet sich die Kritik dabei gegen Google-Analytics. Zuerst konnte man eine Auswertung der Verbreitung auf Futurezone lesen, dann fand man Hinweise zum Statistiktool - erfreulicherweise - im größeren Kontext in der Konsumenten-Zeitschrift der Arbeiterkammer und auf der Webpräsenz des Datenschutzzentrums von Schleswig-Holstein, von wo die Thematik dann in die Blogosphäre überschwappte.

Es ist äußerst positiv, dass auf die Gefahr einer seitenübergreifenden Nutzerverhaltenserfassung aufmerksam gemacht wird, trägt es doch sicher zur Bewusstseinsbildung bei Nutzern und Seitenbetreibern bei (ich weiß: twoday.net verwendet auch Google-Analytics, aber daran kann ich im Moment leider nichts ändern).

Allerdings geht im derzeitigen Medienrausch rund um Google-Analytics unter, dass das Statistiktool nicht allein die große Gefahr für Datenschutz im WWW ist, sondern nur eine Ausprägung einer viel größeren Problematik.
Erstens ist das Google-Tool zwar sicher eines der am weitesten verbreiteten Statistiktools im Web, aber bei weitem nicht das einzige. Die hosts-Datei zum Umleiten bekannter Tracking-Aufrufen, die hier heruntergeladen werden kann, enthält alleine 18914 Zeilen!
Zweitens - und das wiegt viel schwerer - besteht bei den meisten Nutzern immer noch zu wenig Bewusstsein, dass die Datenspur, die sie im WWW hinterlassen, mehr über sie verrät, als ihnen lieb sein kann.

Auf andere Weise ist nicht zu erklären, dass viele Anwender persönliche Details für jedermann zugänglich in sozialen Netzwerken hinterlegen, Metainformationen zu Personen auf Fotos verlinken, in Amazon Rezensionen zu gekauften Produkten unter ihrem Realnamen schreiben und Fotoblogs über ihren privaten Tagesablauf erstellen.

Solange hier nicht auch die Nutzer mehr Vorsicht im Umgang mit ihren eigenen Daten erkennen lassen, bleiben solche punktuellen Kampagnen vermutlich nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

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https://keinspass.twoday.net/stories/5054941/modTrackback

28
Jun
2008

Das ist mein Bier

Etwas heuchlerisch mutet es schon an, wenn die USA plötzlich zum fanatischen Protektionisten wird, geht es um die Übernahme amerikanischer Firmen aus dem Ausland.
Das "amerikanische Traditionsunternehmen" Anheuser-Busch (gegründet im 19. Jahrhundert von zwei deutschen Einwanderern) sollte nun einem belgischen Brauereikonzern geschluckt werden - der Protest dagegen schlägt hohe Wellen im Land der unbegrenzten Möglichkeiten.

In den Augen der amerikanischen Bevölkerung (und damit auch der gerade im Wahlkampf befindlichen Politik) ist Marktfundamentalismus eben nur dann gerade positiv, wenn Amerika davon profitiert. Denn obwohl seitens der amerikanischen Politik unermüdlich Liberalisierungen weltweit gefordert werden, positioniert sich die USA selbst im Globalisierungsindex der ETH-Zürich nur auf Platz 22.

Das sollte jetzt nicht heißen, das unregulierte globale freie Marktwirtschaft unbedingt für alle Akteure positiv Auswirkungen haben muss, darüber erlaube ich mir als Laie gar kein Urteil.

Nur bestehen zwischen der amerikanischen Diktion der politischen und wirtschaftlichen Weltordnung und ihrer Umsetzung in Amerika selbst oft größere Diskrepanzen und das sollte man als europäisches Land bedenken, bevor man transatlantischen Forderungen allzu musterschülerisch nachgibt.

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https://keinspass.twoday.net/stories/5025689/modTrackback

13
Jun
2008

Inseldenken

Nun ist leider das Szenario eingetreten, das zu befürchten war: Irland lehnte den Vertrag von Lissabon ab.

Die Gegner eines vereinten Europas treten in Irland genauso auf, wie im Rest von Europa: populistisch und mit an kilometerlangen Haaren herbeigezogenen Argumenten. Dass der Vertrag von Lissabon Irland zwingen würde, seine günstigen Steuersätze aufzugeben, stimmt ebenso wenig, wie er Österreich gezwungen hätte, Atomkraftwerke zu bauen.

Leider verstehen viele Bürger nicht, dass es in einer globalen Welt, in der Großmächte das Geschehen bestimmen, notwendig unerlässlich ist, dass sich die Mittel-, Klein- und Kleinststaaten Europas um eine gemeinsame Vertretung europäischer Interessen bemühen. Wie sollte denn ein Regierungschef mit dem Einfluss, dem Charisma und der Ehrfurchtsgebietung Alfred Gusenbauers österreichische Interessen gegenüber China oder den USA durchsetzen?

Sogar Dimitri Medwedew plant, der GUS als Staatenbund wieder stärkere Bedeutung beizumessen und den Rubel als zusätzliche Leitwährung zu bewerben. Chinas wirtschaftliche (und vielleicht später mal politische) Ambitionen sind gemeinhin bekannt, während die USA sich zumindest derzeit noch im realitätsfernen Weltpolizeitaumel befindet.

Diese Großmächte werden bei Verhandlungen natürlich ganz ungeheuer erschlottern vor dem politischen und wirtschaftlichen Einfluss von, sagen wir, Österreich, Luxemburg oder Dänemark. Will man vielleicht kein gentechnisch manipuliertes, mit Chlor gewürztes und Antibiotika gefülltes, Fleisch aus den USA essen?
Die USA würden sich aus Angst bestimmt hinter den Mammutbäumen im Yellowstone-Nationalpark verstecken, wenn ein auf dem Globus kaum zu findender Landkartenklecks wie die Niederlande Importbeschränkungen erlässt.

Hätte man für die Kinder lieber kein asbestbeladenes Spielzeug aus China und im Winter gerne Gas aus Russland um die raumkompakte Zwei-Zimmerwohnung zu heizen? Gusenbauers Verhandlungsgeschick verfügt nicht nur in Österreich ja über einen einschlägigen Ruf... das werden kalte Winter.

Nachdem Europa eine große Region mit gemeinsamen Werten, ähnlichen Mentalitäten und fast genau gleichen Problemen bildet, ist es nur allzu naheliegend, eine einflussreiche gemeinsame Vertretung zu suchen und dringende Probleme im Team anzupacken.
Leider wurde das Verständnis dafür von der Politik teilweise nicht übermittelt, teilweise wollen es die Bürger aber auch gar nicht aufnehmen... wogegen könnte man sonst noch schimpfen und zetern, gäbe es keine EU?

Dennoch kann ich mir kaum vorstellen, dass es vielen Menschen sehr recht wäre, wenn sie zum Einkaufen in Italien zuerst beim Umwechseln von Schilling nach Lire, dann beim Einkaufen, weil der Kurs nicht geläufig ist und anschließend beim Heimfahren vom Zoll beschissen werden. Genauso wie ein großer Teil der Bürger von den Freizügigkeiten wie zum Beispiel der Möglichkeit in anderen EU-Ländern zu leben und zu arbeiten sehr wohl profitiert - am Stammtisch dann aber über den "Bürokratiehaufen EU" schimpft.

Inseldenken herrscht nicht nur in Irland und es ist schade, dass in Europa Weitsichtigkeit scheinbar nur eine Sehstörung ist.

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https://keinspass.twoday.net/stories/4991576/modTrackback

29
Mai
2008

Und ihr beschwert euch über Stalking?

Je mehr sich die Hiobsbotschaften über Datenschutzvergehen häufen, wie in etwa die Bespitzelung von Journalisten durch die deutsche Telekom, desto mehr ist man geneigt, niederschwelligere Problematiken auszublenden.

Nachdem derzeit ohnehin, von der Öffentlichkeit leider weitgehend ignoriert, in den Medien über Bespitzelung, Totalüberwachung und ehemalige Stasi-Mitarbeiter berichtet wird, ist es wieder mal an der Zeit sich kleinen Themen zu widmen. Klein im Sinne von schlecht durch spektakelaffine Medien verwertbar, nicht im Sinne von unbedeutend: Dem Bewusstsein für Datenschutz im Alltag.

Das deutsche Studentenportal StudiVZ (und die Anhängsel MeinVZ und SchülerVZ) befindet sich zwar schon im gefühlten Abstieg, allerdings sollte ich auch auf die Datenproblematik darin eingehen, wo ich doch schon vor kurzem über Facebook gelästert habe.

Viel zu viele Menschen geben leider viel zu viele Informationen über sich recht offenherzig preis ohne darüber nachzudenken was damit geschehen könnte; die Datenschutzwerkzeuge von StudiVZ, tendenziell leider wenig genutzt, geben zwar dem Nutzer die Möglichkeit, Spanner, Stalker und übereifrige, nicht ganz nach den Regeln spielende, Personalchefs großteils vom Zugriff auszuschließen.

Allerdings denken die wenigsten Nutzer darüber nach, inwiefern StudiVZ selbst an den Daten interessiert sein dürfte. Das Portal wurde bereits 2007 vom großen Medienunternehmen Holtzbrink-Networks übernommen. Zu Holtzbrink gehören neben einigen Karrierenetzwerken unter anderem der Werbekeiler Direct Relation GmbH und die Online-Marketing und SEO-Firma Booming GmbH.
Honi soit qui mal y pense.

Dass die persönlichen Daten der StudiVZ-Nutzer nicht ganz nebensächlich für die Verlagsgruppe sein dürften, zeigen schon die AGBs. Unter anderem heißt es:
Die Angabe von Künstlernamen, Pseudonymen oder sonstigen Phantasiebezeichnungen ist nicht gestattet. Ebenso untersagt ist es, einen Account mit fremden oder sonst unzutreffenden Angaben anzumelden
Positiv überrascht war ich vorerst von folgendem Versprechen:
Mit der erfolgreichen Exmatrikulation eines Nutzers wird der Account des Nutzers und alle personenbezogenen Daten des Nutzers dauerhaft gelöscht.
Allerdings besteht kaum die Möglichkeit zu überprüfen, ob die Daten auch tatsächlich aus dem Fundus sämtlicher Holtzbrink-Teilgesellschaften verschwinden bzw. ob mit Löschen überhaupt eine DELETE-Operation auf der Datenbank gemeint ist oder nur ein UPDATE auf einer isActive-Spalte (was heißen würde, dass die Daten immer noch abgegriffen werden könnten).

In den Regeln zu StudiVZ klingen die Bestimmungen schärfer, als in den AGBs. Unter anderem ist dort zu lesen:
Wenn auf der Profilseite ein Profilbild hochgeladen wird, muss der Nutzer darauf erkennbar sein.
Zusätzlich:
Profile, die eine andere als die tatsächliche Identität des Nutzers widerspiegeln, werden ohne Verwarnung bereits beim ersten Verstoß gelöscht.
Ganz so ernst kann es StudiVZ mit der Durchsetzung der Bestimmungen dann allerdings doch nicht meinen, wenn man die Anzahl an ganz offensichtlich an den Haaren herbeigezogenen Spaßidentitäten betrachtet. Auch muss sich StudiVZ schon allein wegen des europäischen Unternehmenssitzes in ein engeres Datenschutzkorsett pressen, als Facebook.

Dennoch sollten sich Nutzer überlegen, hier vielleicht ein bisschen zurückhaltender bezüglich ihres Datenexhibitionismus zu sein. Schon alleine das Annotieren sämtlicher (teilweise hochgradig peinlicher) Fotos in den Nutzeralben mit den Realnamen der abgelichteten Personen, ist symptomatisch für einen ausgeprägten Drang, Privatsphäre dem öffentlichen Voyeurismus zu überlassen.

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https://keinspass.twoday.net/stories/4958349/modTrackback

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